Der SV Westerholt revanchiert sich

Recklinghausen. Der SV Westerholt hat sich erfolgreich für die Hinspiel-Niederlage im Verbandsliga-Derby bei der PSV Recklinghausen revanchiert. Die Mannschaft von Trainer Ingo Häußler setzte sich souverän mit 34:28 (16:10) in Recklinghausen durch und holte damit fünften Sieg aus den letzten sieben Partien.

In der Tabelle belegen die Westerholter Rang fünf, während die Recklinghäuser trotz der Pleite so gut wie sicher die Klasse halten. Da der Vorletzte TV Schwitten zeitgleich beim TuS Ferndorf II verlor (27:34) sind die acht Zähler Vorsprung der Recklinghäuser bei nur noch fünf ausstehenden Spieltagen im Prinzip nur noch rechnerisch aufzuholen.

Mit dem Spiel seines Teams war PSV-Coach Kai Müller allerdings alles andere als zufrieden. „Wir haben sehr viele Fehler gemacht. Ich glaube, dass es heute nicht unbedingt Westerholt als Leistungshürde für uns gebraucht hätte, um uns zu schlagen.“ Bis auf die Anfangsphase der Begegnung sowie der Minuten direkt nach dem Seitenwechsel, als das Häußler-Team mit einem Christopher Klasmann in Manndeckung in der Offensive Anlaufschwierigkeiten hatte, liefen die Recklinghäuser Westerholt zumeist hinterher. Bei den Spielständen und auf dem Feld. Vor allem in der zweiten Hälfte verloren sie reihenweise den Ball und wurden immer wieder ausgekontert. Chancen, die sich Marcel Giesbert, Janis Braun oder Christopher Klasmann nur selten entgehen ließen. Müller: „Wir haben einfach nicht gut gespielt. Gerade im Angriff.“

So setzte sich Westerholt immer weiter ab. Aus vier Treffern Vorsprung (3:7, 13.) waren zur Pause sechs geworden. Im zweiten Durchgang schienen die Recklinghäuser die Fehler des ersten Abschnitts binnen weniger Zeigerumdrehungen wieder wett machen zu können. Bis zur 35. Minute waren sie von 10:16 auf 15:16 herangekommen. Müller: „Das war nur ein kurzes Aufflackern.“ Denn dann riss der Faden auch schon wieder und die Westerholter setzten sich wieder ab. Mit dem 31:23 (54.) war die Vorentscheidung gefallen. Trotz des Erfolges war auch Häußler nicht durchweg zufrieden. „Wir nehmen uns vor die Angriffe lange auszuspielen und dann wird doch wieder früh abgeschlossen. Zum Glück hat Christopher Klasmann heute gut getroffen.“ Dennoch habe er eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, wobei sich zwei Akteure ein Sonderlob des Trainers verdienten. „Daniel Pavlakovik hat richtig gut gehalten und Marius Leibner hat in der Deckung gut gearbeitet.“

Nach der Osterpause geht es für die Westerholter gegen den TuS Ferndorf II weiter. Die Recklinghäuser haben es dann mit dem OSC Dortmund zu tun.

PSV Recklinghausen -
SV Westerholt 28:34

PSV: Rietdorf, N. Bell - Brannekämper (5/1), Hülsmann (2), Elsen (6), Stöckmann (1/1), Elpers (1), Müller (2), F. Bell (4), Sodys (4), Kleine (3)

Westerholt: Pavlakovik - C. Klasmann (11/2), L. Klasmann, Giesbert (6), Jacob (1), Leibner (4), Willam, Fa. Hentschel (3), Fr. Hentschel (1), Lichte (4), Braun (4)

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