Müller sieht gestiegene Attraktivität

Recklinghausen. Noch ist die Saison nicht vorbei, noch haben sie den Ligaverbleib rein rechnerisch noch nicht sicher. Die Saison läuft allerdings auch nur noch über fünf Spieltage und für den Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga fehlt der PSV Recklinghausen auch nur noch ein Punkt.

An diesem Freitag könnte auch die letzte Bastion der Zurückhaltung bei Trainer Kai Müller, der in den vergangenen Wochen hinsichtlich des Ligaverbleibs konstant eine Nicht-aus-dem-Fenster-Lehn-Haltung einnahm, fallen. Nach der Partie beim Tabellendritten OSC Dortmund (20.15 Uhr) (Müller: „Wir fahren als Außenseiter nach Dortmund“) könnte sein Team endgültig alles klar gemacht haben. Sportlich und rechnerisch.

Der Vorletzte TV Schwitten beginnt bereits eine Viertelstunde früher mit seiner Partie beim Tabellenvierten Borussia Höchsten. Die Mendener verloren ihre letzten fünf Begegnungen. Somit könnte bei noch vier ausstehenden Spieltagen schon nicht mehr an den Recklinghäusern, vor der Saison von vielen Seiten als erster Abstiegskandidat gehandelt, gerüttelt werden. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass rund um die Sporthalle Nord vieles richtig gemacht wurde. In dieser Spielzeit und gegen Ende der vergangenen. „Wir haben letzte Saison schon die richtigen Schritte eingeleitet“, sagt Müller über die Personalpolitik des Vereins. Aus dem neu aufgebauten Kader wird die Recklinghäuser vorrausichtlich nur Kreisläufer Hans Müller verlassen. „Was auch schade ist. Die Jungs, die wir geholt haben, haben alle sportlich und menschlich gut reingepasst.“

Dass auch die Mannschaft für die nächste Spielzeit fast steht, führt der Coach zudem auf die Vorstellung des Teams während dieser Saison zurück. „Wir sind da auf einen recht guten Weg. Intern haben wir schon alles geklärt. Es ist aber immer noch schwierig Leute zu holen. Wir haben keinen Ölscheich, der uns ein Ölfeld gönnt, damit wir in die 3. Liga aufsteigen können. Das lösen wir wie bisher. Die Mannschaft präsentiert sich aber ordentlich, wodurch auch eine größere Zuschauer-Resonanz entstanden ist. Wir sind attraktiver für Spieler geworden.“

Einer dieser Akteure ist Felix Albers. Der Rückraumspieler war jahrelang der beste Werfer des HSC Haltern-Sythen, bekam jedoch beim aktuellen Tabellenführer der Landesliga zuletzt nicht mehr so viel Spielzeit, wie ihm lieb gewesen wäre. Deshalb sucht er jetzt bei den Recklinghäusern eine Luftveränderung. „Ich bin froh, dass wir im Rückraum noch einmal so viel Qualität dazubekommen. Außerdem bringt er auch Erfahrung mit. Das ist wichtig, weil uns mit Michael de Bruyn und Christian Jacoby zwei erfahrenen Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Er passt auch als Typ super rein.“ Ganz abgeschlossen sind die Personal-Planungen noch nicht. Einen Kreisläufer sucht Müller aufgrund des Abgangs Hans Müllers noch. Möglicherweise auch noch ein Mittelmann. „Beim Kreisläufer befinden wir uns in guten Gesprächen. Für die Mitte werden wir nur noch etwas tun, wenn einer uns bei der Spielsteuerung richtig weiterhelfen kann.“

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