Müller-Team will nichts abschenken

Recklinghausen. Dass der SV Westerholt auch in der nächsten Saison in der Handball-Verbandsliga antreten wird, steht schon lange fest. Der vergangene Spieltag brachte aber auch zwei Mannschaften endgültige Sicherheit, die vor der Saison für viele zu den Abstiegskandidaten zählten. Dem HSC Eintracht Recklinghausen und der PSV Recklinghausen.

Vor allem der PSV von Trainer Kai Müller wurde eine schwierige Saison prophezeit. Einfach war sie bisher auch nicht wirklich, dennoch wurde der Ligaverbleib bereits vier Spieltage vor dem Saisonende erreicht. Was der PSV bleibt, was auch den beiden anderen Vest-Teams in der Verbandsliga bleibt, ist jetzt noch, das Bestmögliche aus der auslaufenden Spielzeit herauszuholen. Für das Müller-Team heißt das, am Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Nord) einen Sieg gegen den TSV Ladbergen zu holen.

Zwar sind die Ladbergener rein rechnerisch noch nicht ganz durch, ein Zähler fehlt noch, viel wird aber auch bei ihnen nicht mehr anbrennen. „Mit dem Sieg zu Hause gegen Werdohl haben sie einen großen Schritt gemacht“, sagt Müller. „Sie können ganz befreit nach Recklinghausen kommen.“ Und der Respekt vor dem aktuell Elften der Tabelle ist durchaus groß. „Ladbergen hat eine sehr gute Mannschaft. Vor allem der Rückraum ist richtig gut besetzt. Die sind alle stark, können allesamt werfen und lassen den Ball im Rückraum mit hohem Tempo laufen“, so der Coach.

Zudem warnt Müller seine Mannschaft vor den Tempogegenstößen des Teams aus dem Tecklenburger Land. „Das ist eine Stärke Ladbergens. Vor allem die erste Phase. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen. Dann wird es nämlich ganz schwer für uns werden.“ Im Vergleich zur Begegnung mit dem OSC Dortmund in der Vorwoche hofft Müller auf eine deutliche Steigerung seiner Akteure. „Gegen den OSC haben wir zu lange nur zugeguckt. Wir müssen aktiver sein und mehr körperliche Präsenz in der Abwehr zeigen. Außerdem sollten wir unsere freien Würfe diesmal auch reinmachen.“

Nach dem Erreichen des Saisonziels wollen sie die Saison bei der PSV alles andere als „austrudeln lassen. Da sind sich die Mannschaft ich einig. Wir werden nichts abschenken. Es ist am Ende nicht egal, ob wir Vierter, Fünfter oder Zehnter, Elfter werden. Wir wollen noch Punkte holen.“ Müller peilt mindestens die gleiche Punkteausbeute wie in der Hinrunde an. In der sammelte die PSV elf Zähler. Bisher wurden in der Rückrunde neun geholt. Mit einem Erfolg gegen Ladbergen würde also auch dieses Zwischenziel erreicht sein. „Das Hinspiel hat gerechtermaßen mit einem Unentschieden geendet. Auch diesmal wird es wieder knapp. Beide Mannschaften können gewinnen.“

Mit Andre Baum (Leisten-OP) und Tobias Elpers (Bänderriss) werden zwei Spieler wohl bis zum Saisonende ausfallen. Am Samstag steht zudem Frederik Bell, er ist aus privaten Gründen verhindert, nicht zur Verfügung. Dafür wird Müller Lukas Wöhrmann mit in den Kader nehmen. „Er ist eigentlich noch ein A-Jugendspieler, hat aber schon viele Spielanteile in unserer zweiten Mannschaft bekommen.“

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