PSV-Männer verbocken es selbst

Recklinghausen. Eine ernüchternde 23:29-Niederlage kassierten die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen gegen den Tabellenachten TSV Ladbergen. PSV-Coach Kai Müller konnte dem Spiel kaum etwas Positives abgewinnen: „Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Da war viel mehr drin, aber keiner von uns hatte Normalform. Nur unser Neuling aus der A-Jugend Lukas Wöhrmann hat seine Sache super gemacht. Davon hätte sich manch einer eine Scheibe von abschneiden können.“

 

Dabei hätten die Gastgeber allemal die Chance gehabt, das Spiel für sich zu entscheiden, doch bereits in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass ihnen an diesem Tag die nötige Konzentration dafür fehlte. Nachdem es 6:6 zur 18. Minute gestanden hatte, leistete sich die PSV drei Fehlwürfe an der Siebenmetermarke, so dass sich der TSV auf 10:8 (22.) absetzen konnte. Dass die Recklinghäuser nicht noch weiter ins Hintertreffen gerieten, lag vor allem an PSV-Torhüter Niklas Bell, der zahlreiche Würfe des TSV entschärfen konnte. Auch auf der anderen Seite stand der Mann zwischen den Pfosten im Fokus. Hier sorgten jedoch die PSV-Spieler selbst dafür, dass die Ladberger Torhüter abgesehen von ihrer Tagesform zur Höchstform aufliefen. Schließlich wurden die Torhüter regelrecht angeschossen. „Wir haben viel zu viel vergeben. Das haben wir uns selbst verbockt“, so Müller, dessen Team das Spiel nach einem Halbzeitstand von 10:12 nicht noch einmal drehen konnte und zur 43. Minute gar 14:18 zurücklag.

„Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir die Überzahl nicht ausnutzen können. So haben wir mit einem Mann mehr nicht nur schlecht gedeckt, sondern auch die Lücken vorne nicht ausgenutzt“, sagte Müller. Zwar konnte sein Team noch einmal auf 20:22 herankommen, aber mehr war mit dieser Tagesform des Tabellenzehnten an diesem Spieltag nicht drin. Dass es dann letztlich mit sechs Toren so deutlich ausgefallen ist, lag laut Müller daran, dass man in den letzten Minuten noch fahrlässiger mit seinen Chancen umgegangen sei als zuvor.

Nun heißt es Mundabwischen und im nächsten Heimspiel gegen den HSV Werdohl (Samstag 19.30Uhr, Sporthalle Nord) Wiedergutmachung zu betreiben. „Da müssen wir dann wieder zu unserer Normalform zurückgefunden haben. Wir haben jetzt noch drei Spiele, in denen die Spieler zeigen können, was sie wirklich können“, forderte Müller abschließend.

PSV Recklinghausen -
TSV Ladbergen 23:29

Recklinghausen: Rietdorf, N.Bell – Brannekämper (4/1), Müller (2), Kleine (1), Stöckmann (2/1), de Bruyn, Hülsmann (4), Sodys (6), Elsen, Jacoby (2/1), Wöhrmann (2)

Ladbergen: Hruschka, Hakmann – Kotlewski (3), Graß (4/1), Schröer (4), Wüller (5), Braithwaite (4), Schriewer (2), Sterz (1), Richter (2), Kütz (4/1)

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