PSV besteht ultimativen Härtetest

RECKLINGHAUSEN. In Watte packen wollte Kai Müller seine Mannen am Wochenende nicht gerade, und dass die Verbandsligahandballer der PSV am Montag den Absatz von schmerzlindernden Präparaten in Recklinghausen in die Höhe getrieben haben, ist jedenfalls stark zu vermuten.Insgesamt 240 Minuten Spielzeit hatte Müller seinem Team verordnet – dosiert über zwei Tage. „Soweit die Füße und die Körper das zugelassen haben, hat die Mannschaft das gut gemacht“, zieht der Trainer ein positives Fazit.



Das Wochenende begann mit einem Dreier-Turnier in der Halle Nord, in dem die PSV auf Oberligist SG Langenfeld und Verbandsligist TSV Ladbergen traf.

„Jedes Team hat irgendwie eine Halbzeit für sich entschieden, es war recht ausgeglichen“, berichtet Müller, der das Turnier nutzte, um auch mal offensivere Deckungsformationen auszuprobieren. „Ein paar Schwächen im Abschluss haben allerdings dann einige Ergebnisse bei uns kaputt gemacht“, sagt der Trainer, der am Wochenende auf Felix Albers, Nico Stöckmann, Kai Sodys und Tobias Elpers sowie weitgehend auch auf Thomas Brannekämper verzichten musste.

Müller nahm’s, wie es kam: „Natürlich hätte ich gerade an diesem Wochenende gerne den kompletten Kader zur Verfügung gehabt, aber das war wohl eher eine Wunschvorstellung.“

Sonntag, in den beiden Testspielen gegen die Niederrhein-Verbandsligisten Unitas Haan und TG Cronenberg, half dann Christian Pieper aus der Zweitvertretung aus. Beide Spiele konnte die PSV für sich entscheiden. Dem 33:31 über Haan ließ die Müller-Sieben ein 27:24 über Cronenberg folgen.

Doch vor allem in der letzten Partie war der Akku endgültig leer. „Sonntag ging es einzig darum, zu beißen und zu kämpfen“, sagt Kai Müller. „Aber auch das haben wir geschafft.“

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