H1: RE Derby ist eine einseitige Sache

Ein stark auftrumpfender HSC Eintracht entschied das Recklinghäuser Gipfeltreffen beim Lokalrivalen PSV vor 250 Zuschauern deutlich mit 31:24 (15:10) Toren für sich.
„Ich habe mit einem engeren Ausgang des Vergleichs gerechnet“, gab sich HSC-Trainer Dieter Lenz natürlich vollauf zufrieden – vor dem Hintergrund etwa, dass er auf seinen privat verhinderten Spielgestalter Jörg Schomburg verzichten musste. Ungleich schwerer ins Gewicht fielen auf der Gegenseite die Ausfälle der Stammkräfte Felix Albers, Tobias Elpers und Frederik Bell. Darüber hinaus musste auch Kai Sodys (gesundheitliche Probleme) frühzeitig passen.

Und trotzdem erwischten die Hausherren den besseren Start und legten mit viel Elan schnell vor (4:1). Der HSC taute erst danach richtig auf, fand dann aber eindrucksvoll über den Kampf in die Spur. Das war insbesondere auch ein Verdienst von Schlussmann Stephan Haunert, der allein während der ersten Hälfte zwölf Bälle abwehrte.

Dazu besaß Benny Pelzer, der aus dem Rückraum nahezu traumhaft sicher versenkte, maßgeblichen Anteil daran, dass die Süder sich ab der 20. Minute bis zur Pause auf 15:10 absetzen konnten.

Die Gastgeber gerieten aus dem Takt und schlossen ohne ausreichende Vorbereitung mehrfach zu hektisch und ungenau ab, was der HSC-Defensive die Arbeit wesentlich erleichterte. Nach Wiederanpfiff der guten Schiedsrichter Becker/Fischer (Dortmund) vergingen gerade vier Minuten, da bestand seitens der PSV schon wieder Redebedarf.

Coach Kai Müller versuchte nachhaltig seine Schützlingen bei einer Auszeit wieder auf Kurs zu bringen. Der HSC blieb tonangebend, obwohl er jetzt kleine Nadelstiche immer dann kassierte, wenn Torwart Niklas Bell die Flügelflitzer Markus Kleine und Max Hülsmann mit langen Pässen fütterte und dieses Duo so zu leichten Treffern kam.

Die Antwort der Lenz-Sieben gab vor allem Linksaußen Tim Strotmann, der zu großer Form auflief und ganz abgezockt der PSV erhebliche Probleme bereitete. Der einsatzfreudige 19-Jährige bestach mit blitzsauberen Toren.

Kai Müller zog die Reißleine, versuchte mit Sonderbewwachungen von Markus Witkowski und Benny Pelzer den Spielfluss der Süder zu unterbinden. Das zeigte kurzzeitig Wirkung, als die Gastgeber nochmals auf Schlagdistanz (21:25) herankamen. Doch anders als im letzten Jahr, wo der HSC eine komfortable Führung vergeigte, knickte er diesmal nicht ein und brachte den Sieg sicher ins Ziel.

PSV RE: N. Bell, Rietdorf; Brannekämper (4), Kleine (3), Schreiber (2), Sodys (1), Fischer (4), Elsen (6/3), Lange (1), Hülsmann (3), Berheide, Stöckmann.
HSC Eintracht: Haunert, Wuttke; Cengiz, Andersen (1), Klingenberger, Stautenberg, Rauschel (3), Dalian (1), Delgado (3), Clodt (1/1), Witkowski (5), Pelzer (8/2), Tesch (2), Strotmann (7)

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