PSV siegt solide - 28:24

RECKLINGHAUSEN. Die Gelbe Karte gegen die Bank wegen ständigen Reklamierens ist Kai Müller, Trainer der Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen, gewohnt. Auch im Spiel gegen TuS Ferndorf II wurde sie gezückt. Dabei erlebte Müller doch einen recht entspannten Abend.„Wir haben’s geschafft, von vorne zu spielen, ohne dass es kritisch wurde“, meinte der Übungsleiter nach dem 28:24 (16:13)-Erfolg seiner Mannschaft kurz und bündig. „Das haben wir in dieser Saison auch noch nicht gehabt.“



In der Tat war seine Mannschaft jederzeit Herr in eigener Halle. Dass der Funke aber nicht überspringen wollte, dass der PSV zwar eine solide, aber eben nicht gerade berauschende Leistung gelang, konnte auch Müller nicht verleugnen. Gewonnen eben. Nicht mehr und nicht weniger.

Womöglich wäre es zu einem Spektakel gekommen, hätte die PSV nicht wieder eine Vielzahl an Chancen ausgelassen. Alleine drei Siebenmeter ließen die „Polizisten“ an diesem Abend liegen. Gegen einen besser aufgestellten Gegner als Ferndorf II hätte dies ein entscheidender Faktor sein können.

Was zur Ehrenrettung der PSV angeführt werden muss: Mit Ausnahme einer kleinen Schwächephase Mitte des ersten Durchgangs, als Ferndorf die einzige Führung im Spiel gelang (5:7, 11.), kontrollierte die PSV jederzeit Ball und Gegner. Ein – diesmal verwandelter – Siebenmeter von Pascal Fischer und ein Treffer von Thomas Brannekämper kurz vor der Halbzeit-Sirene brachten Recklinghausen bereits zur Pause einen recht sicheren Vorsprung ein (16:13).

An dessen Bestand sich in der Folgezeit nicht viel ändern sollte. 40 Minuten waren gespielt, als Recklinghausen 22:17 vorne lag. Sicher, wie es schien. „Dann hätte ich lieber gesehen, dass wir weiter Handball gespielt hätten. So aber haben wir nur noch Handball gekämpft“, meinte Trainer Kai Müller.

In der Tat brachte sein Team in der Folgezeit den Vorsprung irgendwie über die Zeit, ohne groß zu wackeln, wobei ein Treffer noch besondere Erwähnung verdient: Noch knapp fünf Minuten standen auf der Uhr, als sich Ferndorf bei einer Recklinghäuser Führung von 26:23 noch irgendwie in Schlagdistanz wähnte, als Felix Albers sich den Ball auf Linksaußen schnappte und „von tot“ das Spielgerät krachend an den Innenpfosten zum 27:23 ins Netz warf.

„Kann man mal machen“, meinte der Torschütze nach Spielschluss. Kann man.

INFO PSV Recklinghausen: Rietdorf, N. Bell – Fischer (4/3), Fred. Bell (9/1), Elsen (4/1), Kleine (2), Schreiber (1), Albers (3), Sodys (2), Lange (2), Brannekämper (1), Berheide (1), Hülsmann

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