Klare Sache für die PSV - 33:28-Sieg

RECKLINGHAUSEN. Das hat es in dieser Saison so noch nicht gegeben: Dank einer nahezu einhundertprozentigen Ausbeute in den ersten 30 Minuten kam Verbandsligist PSV Recklinghausen zu einem klaren und unter dem Strich ungefährdeten 33:28 (21:15)-Sieg über den OSC Dortmund.Der Bann ist damit gebrochen, der einstige Angstgegner von PSV-Trainer Kai Müller, der gegen den OSC bis Samstag noch nie hatte punkten können, ist keiner mehr. Entsprechend positiv fiel das Fazit des Übungsleiters aus: „Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sein können.“



Sein Team startete ungewohnt mit zwei vorgezogenen Spielern (Markus Kleine und Max Hülsmann nahmen Sebastian Kreft und Daniel Lichte kurz) in die Partie, was den OSC kaum juckte. Zehn Minuten lang hieß es hüben wie drüben: Jeder Schuss ein Treffer, das 7:7 zu diesem Zeitpunkt ließ ein munteres Scheibenschießen erwarten.

„Das war ein Gimmick. Thorsten Stoschek stellt seine Mannschaft immer auf den Gegner gut ein. Solange die noch frisch waren, wollten wir sie ein wenig verwirren. Klar war, dass wir wieder zu unserer 6:0-Abwehr zurückkehren würden“, erläuterte Kai Müller.

Während die Hausherren nach besagten zehn Minuten damit deutlicher stabiler wurden, wirkte der Dortmunder Defensivverbund weiter hilflos und überfordert. Was die PSV richtig gut machte: Sie erlaubte sich keinen Fehlwurf, setzte alle Siebenmeter und Tempogegenstöße.

Und wenn es ins stehende Spiel ging, gingen die Rückraumspieler der PSV stets gefährlich in die Nahtstellen. Zur Pause stand es folgerichtig 21:15 für die PSV, die nach dem Wechsel nur kurzzeitig ins Trudeln geriet.

„Dass wir in Durchgang zwei auch mal einen Ball wegwerfen, war klar. Wir haben heute auch nicht gegen irgendwen gespielt“, meinte Kai Müller. Richtig brenzlig wurde es in der hektischen Schlussphase, in der OSC-Coach Stoschek den siebten Feldspieler brachte und offen deckte, dennoch nie. Dafür sorgten unter anderem Frederik Bell mit einem Hattrick zum 30:22 und Torhüter Michael Rietdorf, der beim Stande von 30:24 einen Siebenmeter samt Nachwurf von Jürgen Lepine parierte.

Mit 14 Punkten auf der Habenseite schließt die PSV damit die Hinrunde in der Verbandsliga ab. „So viele hatte ich als Trainer hier zu dem Zeitpunkt noch nie“, zeigt sich Kai Müller nicht unzufrieden. Allerdings ahnt auch der Übungsleiter, dass eigentlich mehr drin gewesen wäre. Müller: „Wir sind die einzige Mannschaft, die es schafft, viermal unentschieden zu spielen. Da hätten auch zwei Siege bei rauskommen können, dazu gab es zwei verdiente, aber auch zwei unnötige Niederlagen. Immerhin hat die Mannschaft heute gezeigt, wozu sie in der Lage ist. Warten wir also ab, was in der Rückserie noch alles möglich ist.“

INFO PSV Recklinghausen:  N. Bell, Rietdorf – Brannekämper 5, Kleine 3, Schreiber 2, Sodys 2, Fischer 3, Elsen 6/6, Albers 1, Berheide 1, Lange 2, Hülsmann 2, Fred. Bell 6

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