PSV erlebt das typische Hagen-Spiel

Fährst du nach Hagen, holst du nicht viel. So oder so ähnlich sah das Motto der Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen bei den vergangenen Gastspielen beim VfL Eintracht Hagen II aus. Auch diesmal gab es beim 24:35 (10:19) nichts zu holen.

Hagen. „Es war das typisches Hagen-Spiel für uns”, sagte Co-Trainer Christian Pieper. Dabei fand die PSV auch schon nicht gut in die Begegnung hinein. Deutlich wurde es allerdings erst etwas später. Über ein 8:11 lag die PSV beim Seitenwechsel bereits vorentscheidend mit 10:19 zurück. „Da hätten wir auch schon duschen und nach Hause fahren können”, so Pieper, der den urlaubenden Spielertrainer Ingo Häußler im anstehenden Spiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede als Chef vertreten wird. Häußler selbst fand nicht zu seiner Normalform. Ihm gelang kein Treffer.

Mit der Leistung vor der Pause war Pieper natürlich nicht zufrieden. „Wir haben vielleicht nur 85 Prozent von unserem Leistungsvermögen abgerufen. Hagen war sicher nicht schlecht, aber auch nicht unbesiegbar. Sie spielen ihren Stiefel runter und das machen sie auch sehr gut.”

Danach kamen vermehrt die jungen Spieler zum Zug. Aber auch mit ihnen lief es nicht unbedingt besser. „Wenn etwas nicht klappt, versuchen sie es mit der Brechstange”, erklärte der Co-Trainer eine der Schwächen eines unerfahrenen Akteurs. Hagen nutzte dagegen die Gelegenheiten für Tempogegenstöße eiskalt und schraubte so das Endergebnis in die Höhe. Hagen steht damit nach zwei Spieltagen an der Spitze der Verbandsliga-Tabelle.

PSV Recklinghausen : Feldmann - Kriegeskorte (2/2), Milles (5), Kleine (3), Kremling (3), Pommerenke (3), Schriewer (3), Meinhövel (3), Elsen (2/1), Häußler

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