Die Rache des kleinen Mannes

PSV Recklinghausen - TuS Bommern 38:33

Im Tabellenkeller der Handball-Verbandsliga geht es immer enger zu. Mit dem 38:33 (14:17)-Erfolg über den TuS Bommern sollte sich die PSV Recklinghausen dennoch nun aller Sorgen entledigt haben.

Sechs Punkte Vorsprung auf den vorletzten Platz, vier auf den drittletzten, der zur Teilnahme an der Relegation führt – bei noch vier ausstehenden Partien ist das ein fettes Polster. Bommern dagegen ist nun wieder erster Anwärter auf den zweiten Abstiegsplatz neben dem bereits feststehenden Absteiger Herne.

Bereits im Hinspiel hatte Stefan Milles gegen Bommern sieben Tore erzielt. Das schien nicht Warnung genug gewesen zu sein. Der junge Linkshänder konnte sich diesmal so richtig austoben – und das nicht nur, weil Spielertrainer Ingo Häußler diesmal aufgrund einer Magen-Darm-Grippe gar nicht spielte. Mit 17:14 führte Bommern zur Halbzeit, lag dann noch mit 19:16 vorne, ehe Milles machen konnte, was er wollte. Er hatte fast immer freie Fahrt und nutzte das grüne Licht treffsicher aus. Ebenso auffällig agierte mal wieder Cedric Elsen und schließlich auch Gerwin Pommerenke. Dazu kam die „Rache des kleinen Mannes“: Stamatis Papaioannou. Der eher kleine Torwart der PSV, der unter Simone nie über den Status eines Ergänzungstorwarts hinaus gekommen war, bestätigte erneut, dass er in dieser Saison zu den besten Torhütern der Liga gehört. Aus dem Drei-Tore-Rückstand machte die PSV eine erst knappe, dann schnell anwachsende Führung. Damit hatte es sich endgültig ausgebommert.
 

Artikel eingestellt von: D.Nienhaus

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...