Erster Härtetest für den Titelfavoriten

Der erste Höhepunkt der noch jungen Verbandsliga-Saison steht an diesem Samstag in der Recklinghäuser Halle Nord auf dem Programm: Die PSV Recklinghausen empfängt die HSG Gevelsberg-Silschede, der verlustpunktfreie Spitzenreiter trifft auf den ungeschlagenen Verfolger – ein Handball-Knüller.

Für Ingo Häußler liegt der Fall klar: „Da begegnen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, sagt der Spielertrainer der PSV. „Beide Teams haben spielerisch die gleiche Qualität und sind zudem vom Kader her in der Breite ähnlich gut besetzt.“

 

 

Dabei müssen beide Mannschaften derzeit sogar noch ihren mutmaßlich besten Werfer ersetzen: Schon seit Saisonbeginn fehlt auf Seiten der PSV Thomas Brannekämper wegen einer Schulterverletzung – der Torjäger wird in diesem Jahr wohl nicht mehr spielen.
Die HSG Gevelsberg/Silschede muss auf Kai Westphal verzichten. Der Ex-Herner konnte aufgrund eines Bandscheibenvorfalls bislang auch noch kein Pflichtspiel für sein Team absolvieren.
Ohnehin ist die Personallage vor dem ersten echten Spitzenspiel bei den Gästen angespannt. So fehlen Trainer Philipp Kerstold mit Kreisläufer Dominic Luciano (Schulterverletzung) und Linkshänder Christian Pottkämper (gesperrt) zwei weitere wichtige Leute in Recklinghausen.
 

Von einem Vorteil für sein Team möchte Recklinghausens Übungsleiter Ingo Häußler aber nichts wissen. „Das wird eine enge Partie. Die Mannschaft, die zuerst ins Spiel findet, wird die Begegnung gewinnen“, orakelt der wurfgewaltige Linkshänder.
Häußlers Augenmerk vor dem Spitzenspiel gilt der Defensive: Die Recklinghäuser Deckung muss gegen die HSG schon erheblich sicherer stehen als zuletzt bei der HSV Werdohl/Versetal, wo die PSV bei ihrem Auswärtserfolg gleich 34 Gegentreffer hinnehmen musste.
Insbesondere auf Gevelsbergs Goalgetter Jan Maenz sollte die Defensive der Gastgeber dabei ein Auge haben: Zweimal reiste der groß gewachsene Halblinke mit seiner Mannschaft in die Sporthalle Nord, zweimal hatte er maßgeblichen Anteil am Erfolg seines Teams, das beide Duelle für sich entschied.
 

Allerdings: Einen Punkt haben die Handballer aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis in dieser Spielzeit schon in der Veststadt gelassen. Beim HSC Eintracht kam die HSG nicht über ein 26:26-Unentschieden hinaus. Eine „Bilanz“, die Ingo Häußler mit seinem Team nur allzu gern weiter auszubauen würde: „Ich wäre nicht traurig, wenn jetzt die Punkte zwei und drei dazukämen.“
 

INFO PSV Recklinghausen – HSG Gevelsberg-Silschede
Samstag 18 Uhr, Sporthalle Nord
 

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