PSV holt einen Punkt

Recklinghausen. Die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen wissen immer noch nicht genau, wo in dieser Spielzeit die Reise hingeht. Das 32:32 (17:17) gegen den OSC Dortmund war auch nur ein Hinweis darauf, dass viel gehen kann/könnte.

Mit dem Blick in den Reiseführer Dortmund ist immerhin klar, dass es für das Team von Spielertrainer Ingo Häußler schwer werden wird, den Spitzenplatz in der Liga auf Dauer zu bestätigen. Es muss alles passen bei den Recklinghäusern. Sich in einer Partie mehrmals zu verfahren, viele Fehler zu machen, drei Torleute einzusetzen, ohne dass einer überzeugt, ist nicht drin. Die Umwege zum Sieg, oder wie diesmal gegen ein junges, kampfstarkes, herzhaftes, mit ordentlich Spielwitz ausgestattetem Dortmunder Team, zum gerechten Remis, sind kraftraubend und führen auch nicht immer final zum Sieg.

Viel hätte nicht gefehlt und die Dortmunder hätten nach dem Erfolg gegen Gevelsberg-Silschede in der Vorwoche erneut ein fettes Ausrufezeichen in die Verbandsliga-Landschaft gesetzt. Dass schließlich die vorletzte Szene des Spiels noch einmal heftigste Diskussionen auslöste, war ein deutlicher Beleg dafür, wie knapp es war. Markus Kleine lief zum Gegenstoß, OSC-Torwart Julian Stumpf aber war aus dem Tor, aus dem eigenen Kreis, war einen Tick eher am Ball, fing ihn ab, berührte erst danach Kleine. Die Recklinghäuser forderten mit Hinweis auf die neue Regelauslegung die Rote Karte für Stumpf und Siebenmeter. Die Schiedsrichter sahen das anders, entschieden auf Freiwurf für Dortmund. Darüber wurde nach Spielschluss länger diskutiert. Eben auch, weil beide Teams hätten gewinnen können.

Die Recklinghäuser hatten lange Zeit die besseren Argumente, führten bisweilen mit vier Treffern. Im ersten Abschnitt war es Kreisläufer Karsten Kremmling, der Platz hatte und ihn für die nötigen Treffer nutzte. Im zweiten Abschnitt waren es vermehrt Ingo Häußler, Alexander Schriewer und Stefan Milles. Während bei Schriewer und Häußler die Quote stimmte, stimmte sie bei Milles nicht. Der junge Linkshänder ist weiterhin auf der Suche nach der richtigen Balance zwischen Wurf und weiter spielen. So traf er schließlich zum 32:31, hatte dann aber zwei Fehlversuche, von denen die Dortmunder einen zum Ausgleich nutzten.
 

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