Viel zu verlieren für die PSV

PSV Recklinghausen - VfL Eintracht Hagen II
Sa., 19.30 Uhr – Halle Nord

Ingo Häußler, Spielertrainer beim Handball-Verbandsligisten PSV Recklinghausen, bringt die Sache vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen den VfL Eintracht Hagen II auf den Punkt: „Wenn wir ganz oben mitspielen wollen, müssen wir beide Punkte holen. Hagen kann bei uns viel gewinnen, hat aber nur wenig zu verlieren.“
Im Gegensatz zur PSV. Die hat sich selbst unter Zugzwang gesetzt. Nach der souveränen Vorstellung im Kreisderby gegen Westerholt (38:30) noch gleichauf mit Hagen an der Spitze liegend, kassierte Recklinghausen am letzten Wochenende in Volmetal eine mehr als ärgerliche Niederlage. Mit einem Sieg am Samstag könnte die PSV nach Punkten also „nur“ gleichziehen, im Falle einer Niederlage würde der Rückstand auf Hagen vier Punkte betragen, was kurz vor Ende der Hinrunde nicht gerade wenig wäre.

Was Ingo Häußler am meisten wurmt: Der ansonsten so durchsetzungsstarke und treffsichere Rückraum leistete sich in Volmetal einen Totalausfall, landete nur magere 23 Treffer. „Es wollte nichts gelingen, wobei ich mich da nicht ausnehme“, meint der Linkshänder.
Was den Recklinghäusern zugute kommt, ist die Tatsache dass es in der Halle Nord gewöhnlich weitaus besser läuft. Die schwache Ausbeute der Vorwoche bleibt dennoch ein Dauerthema, auch und gerade gegen die zweitbeste Defensive der Liga, die Hagen stellt. „Es wird viel davon abhängen, wie unser Rückraum trifft“, nimmt Ingo Häußler dabei sich selbst ebenso wie seine Mitspieler in die Pflicht.
Vor allem wenn die stärkste Waffe der Hagener, das Gegenstoßspiel, stumpf bleiben soll, ist eine gute Angriffsquote unerlässlich – eine Binsenweisheit im Handball.
Über die erste und zweite Welle erzielen die Schützlinge von Trainer Sascha Simec einen Großteil ihrer Treffer, tun sich aber mitunter aus dem gebundenen Spiel schwer.
Hier bleibt es meist dem wurfgewaltigen Halblinken Thorsten Kötter vorbehalten, doch noch für erhöhte Torgefahr zu sorgen. Ihn gilt es ebenso in den Griff zu bekommen wie das Spiel über den Kreis, das der VfL fast in Perfektion beherrscht.
Ingo Häußler jedenfalls sieht seine Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter aus Hagen. „Ich denke, die Chancen stehen bei 50 zu 50. Hagen hat vielleicht etwas weniger Druck zu gewinnen und ist daher leicht favorisiert“, meint der PSV-Coach.

 

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