PSV verliert das Topspiel

Recklinghausen. Das war der Tag des offenen Tores. Im Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga verlor die PSV Recklinghausen gegen Tabellenführer VfL Eintracht Hagen II mit 38:43 (20:18).

In einer sehenswerten, sehr schnell geführten Partie zeigten beide Teams, dass sie zweifellos zu den stärksten Mannschaften der Liga gehören. Dennoch machte sich vor allem in Halbzeit zwei ein großer Unterschied und wichtiger Faktor zwischen den beiden Teams bemerkbar: Die Auswechselbank.

Mit André Kriegeskorte saß bei den Gastgebern nur ein Auswechselspieler für den Rückraum auf der Bank. „Die Personaldecke für den Rückraum ist momentan nicht so dicht besetzt“, sagte PSV-Co-Trainer Christian Pieper. „Zumal mit Cedric Elsen, der krank ist, ein weiterer Spieler kurzfristig ausfiel. Da war Hagen konditionell eindeutig überlegen.“

Schon zu Beginn lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Bereits nach einer Minute stand es 3:3, so dass Hallensprecher Lutz Cebulla hörbar Probleme hatte mit den Toransagen hinterherzukommen. Auch bis zum 13:13 schaffte es keine der beiden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen, ehe sich die PSV einen 17:14-Vorsprung erarbeiten konnte. „In dem Spiel war viel Tempo, so dass wir viele kleiner Fehler machten und uns keinen entscheidenden Vorsprung schaffen konnten“, sagte Pieper, dessen Team mit einer 20:18-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte.

Nach dem Seitenwechsel konnte Stephan Milles zwar noch das 21:18 markieren, doch dann erzielten die Hagener fünf Treffer in Folge, so dass es nach 38 Minuten 21:24 stand. „Nach der Pause kam ein wenig Hektik bei uns rein, so dass wie uns zu überhastete Aktionen leisteten und nicht mit hundert Prozent abschloss“, sagte Pieper weiter, „Hagen hat hingegen gute Konter gesetzt.“

Selbst nach einer kurzen Aufholjagd, mit der die PSV den Ausgleich (27:27) schaffte, konnten die Hagener noch einmal einen Gang zu legen und sich auf 38:31 entscheidend absetzen.

Vor allem Thorsten Kötter (13 Tore) und Silas Kaufmann (14 Tore) trafen dabei nach Belieben. „Bei 43 Gegentoren kann man ganz und gar nicht von einer guten Abwehr reden“, bilanzierte Pieper. „Von daher haben wir zu Recht verloren. Hagen war über sechzig Minuten die bessere Mannschaft. Wir waren nur im ersten Durchgang etwas besser als sie.“

PSV Recklinghausen: Papaioannou, Rietdorf, Siemes - Jacoby (6), Kriegeskorte (2), Kleine (3), Milles (7), Schriewer (9/5), de Bruyn, Kremmling (5), Häußler (6)

VfL Eintracht Hagen II: Pavlakovik, Quick – Kötter (13/5), Brüggemann (2), Kaufmann (14), Kowalski (4), Simec, Stein, Gurol (3), Kremer (3), Wolf (2), Gallor (2)
 

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