Die Talfahrt der PSV hält an

RECKLINGHAUSEN. Die rasante Talfahrt der PSV Recklinghausen geht weiter. Am Samstagabend kassierte der Verbandsligist in der Sporthalle Nord gegen eine recht hausbacken wirkende Hombrucher Westfalia mit 24:25 die sechste Pleite hintereinander.
 

Fassungslosigkeit bei der PSV-Fangemeinde über eine ganz schwache Vorstellung ihrer Sieben: Weit über vierzig technische Fehler und Ballverluste sowie eine höchst unzureichende Chancenverwertung begünstigten die Niederlage.
Dabei gelang der Einstand nach Maß. Christian Jacoby und Linkshänder Stephan Milles, der ebenso wie viele seiner Nebenleute hinter den Erwartungen zurückblieb, schlossen Konter zur 2:0 Führung ab.
Dabei wurde deutlich, dass Hombruchs ansonsten kompakter Abwehr mit Tempospiel am besten beizukommen kann. Die Möglichkeiten dazu eröffneten sich mehrfach, doch die Gastgeber scheiterten ein um das andere Mal „blank“ vor dem gegnerischen Gehäuse kläglich.
So hielten die Gäste das Match offen. Enge Spielstände und wechselnde Führungen waren an der Tagesordnung einer insgesamt enttäuschenden Partie. Zur Pause gab es ein knappes 13:12 zu Gunsten der Hausherren zu notieren. Unmittelbar nach Wiederbeginn drehten die Gäste den Spieß um. Kraftpaket Patrick Hoffmann im Doppelpack sowie Kreisläufer Manuel Aßhoff besorgten das zwischenzeitliche 19:16 für den Aufsteiger.
PSV-Spielertrainer Ingo Häußler, den frühzeitig Leistenbeschwerden ausbremsten, zog quasi seine letzte Option mit der Einwechslung des angeschlagenen Karsten Kremling. Der Routinier brachte dann auch neben dem stark auftrumpfenden Cedric Elsen die PSV ins Spiel zurück.
Und nicht nur das, denn während der dramatischen Schlussphase lag trotz allem immer noch ein Sieg in Reichweite. Cedric Elsen – wer sonst? – versenkte zum 24:23 und nährte Hoffnungen auf das Ende der langen Negativserie. Torhüter Jan Siemes hielt den dünnen Vorsprung fest, als er gleich dreimal gegen frei vor ihm auftauchenden Hombrucher Angreifer parierte.
Doch einen dummen Ballverlust der PSV bestrafte Hombruchs Marc Lauritsch zunächst zum Gleichstand, ehe die Westfalia 34 Sekunden vor dem Abpfiff den Gastgebern den endgültigen K.o. versetzten.
PSV RE: Siemes, Rietdorf; Jacoby (5), Rump (2), Kleine, Milles (2), Häußler (2), de Bruyn (1), Elsen (8/1), Schriewer (2), B. Pommerenke, Kremling (2).
 

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...