Hille fordert gegen die PSV beherztes Zupacken in der Deckung

BOMMERN Auf dem Weg zum ersten Punktgewinn der laufenden Saison macht der TuS Bommern am Samstagabend bei der PSV Recklinghausen Halt. Noch ist fraglich, wann dieser Weg zu Ende sein wird. Geht es nach den Wittenern, ist es in der Sporthalle Nord so weit.

Seit sechs Spielen hält der Durst nach einem Erfolgserlebnis nun schon an. Zwar merkte man den Bommeranern den Willen zuletzt an und auch spielerisch war ein Aufwärtstrend zu erkennen – so richtig nah dran, an etwas Zählbarem, war die Mannschaft von Trainer Dirk Hille aber noch nicht. Bei den knappsten Niederlagen musste der TuS sich jeweils mit fünf Toren geschlagen geben. Trotzdem herrscht am Bommerfelder Ring noch keine Weltuntergangsstimmung.

Sechs Punkte bis zur Winterpause

Das liegt auch daran, dass die Konkurrenz im Abstiegskampf in diesem Jahr nicht so stark zu sein scheint. Der ATV Dorstfeld ist ebenfalls noch punktlos und der TuS Ferndorf II steht bei zwei Zählern. Gegen beide Teams muss Bommern noch antreten. Auch gegen Lüdenscheid (4:8) rechnet Hille sich etwas aus. „Bis zur Winterpause benötigen wir so sechs bis acht Punkte. Eher acht“, sagt der Trainer.

Bedeutet im Klartext: Außer gegen die direkte Konkurrenz muss der TuS Bommern noch in einem weiteren Spiel als Sieger vom Feld gehen. Mögliche Optionen wären das Heimspiel gegen Schwitten – und die Partie bei der PSV Recklinghausen. „Wir wollen da gewinnen“, sagt Dirk Hille.

Ironischer Unterton

Die spannende Frage ist, wer bei den Hausherren aufläuft. Die PSV hat durchaus gute Spieler in ihren Reihen und gehört in Bestbesetzung zu den besseren Teams in der Liga. „Gegen uns sind bestimmt alle dabei“, sagt Hille mit einem leicht ironischen Unterton. „Aber das können wir ohnehin nicht beeinflussen.“ Der wiedergenesene Thomas Brannekämper wird wohl auflaufen.

Somit wird es in der Sporthalle Nord zum Duell der Rückraumshooter kommen. Denn auch beim TuS Bommern haben sie einen Torjäger, wie spätestens seit der Partie gegen Westerholt bekannt ist: Tibor Sipos. Er erzielte 13 Treffer und könnte in dieser Verfassung zur Lebensversicherung der Bommeraner werden.

Kompakter stehen

Vorne läuft es schon besser, jetzt müssen die TuS-Spieler auch in der Defensive beherzt zupacken. „Wir müssen kompakter stehen und dürfen es dem Kreisläufer nicht so einfach machen“, sagt Hille. Er kann am Samstag zum letzten Mal auf Olaf Matalla setzen. Bastian Thomas ist dagegen beruflich verhindert.

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