Anders als gegen Eiserfeld

Recklinghausen. Nur eine knappe Woche nach dem Derby HSC Eintracht Recklinghausen gegen SV Westerholt steht schon das nächste an. Die PSV Recklinghausen erwartet den HSC zum Stadtduell. Beide Trainer sehen einen starken Gegner.

PSV-Coach Kai Müller, für den es das erste Stadtduell ist („Natürlich ist es ein anderes Spiel als beispielsweise gegen Eiserfeld“), verfolgte die Niederlage des HSC gegen Westerholt vor Ort. „Trotz der Niederlage habe ich einen sehr starken HSC gesehen. Es war insgesamt ein sehr gutes Spiel. Im Augenblick ist der HSC ein bisschen kompletter als wir und er spielt auch einen besseren Handball.“ Vor allem die personelle Schieflage in seiner Mannschaft stimmt Müller alles andere als optimistisch. „Karsten Kremling wird aus beruflichen Gründen fehlen. Andre Kriegeskorte hat sich in Volmetal einen Trommelfellriss zugezogen. Dazu kommen noch die Langzeitverletzten Bastian Heckel und Michael de Bruyn. Bertram Pommerenke,der krank ist, und Christian Jacoby, der seit drei Wochen nicht trainieren konnte, werden am Samstag zwar dabei sein, aber natürlich nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.“

Die Marschroute sei deswegen auch recht simpel. „Wir müssen einfach unser gesamtes kämpferisches Potenzial in die Waagschale werfen. Es ist sicher schade, dass wir gerade vor dem Derby solche Probleme haben, aber jammern möchte ich auch nicht. Wir haben eine ordentliche Ausgangsposition, haben zehn Punkte. Wir haben keinen Druck und den Vorteil, frei aufspielen zu können.“

Vor der Saison gab es den Vergleich HSC-PSV bereits. Bei der Stadtmeisterschaft gewann der HSC. „So deutlich wie bei der Stadtmeisterschaft ist der Unterschied aber nicht mehr“, erklärt Trainer Frank Hermann. „Die PSV hat mittlerweile einen Punkt mehr als wir und steht auch insgesamt besser da, als noch vor der Saison. In so einem Spiel gibt es keinen Favoriten.“ Der Sieg des Lokalrivalen beim TuS Volmetal verstärkte diesen Eindruck bei Hermann. „Volmetal muss ohne Thomas Kersebaum auskommen, aber auch ohne ihn darf man sie nicht unterschätzen.“ Für seine Mannschaft sei es wichtig, an die „Form der zweiten Hälfte gegen Westerholt anzuknüpfen und diese zu stabilisieren. Wir müssen die Freien diesmal auch nutzen.“ Ob Markus Witkowski auflaufen kann, steht noch nicht fest. „Wir wollen nichts überstürzen. Lieber schonen wir ihn noch einmal, als dass er wieder vier Wochen fehlt.“

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...