PSV I gegen Gevelsberg keine Chance

Gevelsberg. In der Handball-Verbandsliga bleibt die HSG Gevelsberg-Silschede auf dem heimischen Parkett unbesiegt, haben dort noch keinen Punkt abgegeben. Zum Jahresausklang in der Halle West unterstrichen die Schützlinge von Trainer Hans-Peter Müller eindrucksvoll ihre Stärke, ließen die Gäste vom PSV Recklinghausen nicht den Hauch einer Chance. Mit 41:26 (22:11) fegten die Gastgeber ihre Gäste vom Platz sorgten für ein Waterloo der Polizeisportler. Gevelsberg spielte sich früh in einen regelrechten Rausch. Schnell war klar, wer die Vorherrschaft inne hat. „Um 19.30 Uhr war die Frage beantwortet, wer gewinnt“, so Hans-Peter Müller. Zu dieser Zeit waren 15 Minuten gespielt, die Gevelsberger Abwehr um die Mittelblocker Dominic Luciano und Tobias Fleischhauer stand exzellent, ließen den PSV-Rückraum um die eigentlich hervorragend agierenden Thomas Brannekämper, Cedrik Elsen und Bertram Pommerenke kaum bis gar nicht zur Entfaltung kommen und führten mit 12:5 Toren.

Überhaupt wusste sich der gefürchtete Rückraum der Gäste nicht wirklich in Szene zu setzen. Einzig Torjäger Elsen zeigte annähernd an sein gewohntes Leistungsniveau und traf zehnmal ins Netz.

Stattdessen spielte nur eine Mannschaft: die HSG Gevelsberg-Silschede. Neben der stabilen Abwehr, die einen hervorragend haltenden Keeper Patrick Huhn hinter sich hatte (die Statistiker zählten 30 gehaltene Bälle), sorgte der HSG-Angriff immer wieder für Lücken und gefährliche Momente. Dabei versuchten die Recklinghäuser Carlo Entrich aus dem Spiel zu nehmen. Mal kümmerte sich Max Hülsmann, mal Christian Pieper um den pfeilschnellen und laufstarken Außen. So traf er „nur“ viermal, dafür setzten Christian Pottkämper und Dominic Luciano mit insgesamt 24 Treffern für die Akzente. Pottkämper erwies sich dabei als ausgesprochen nervenstark. Neunmal trat er zum Strafwurf an, neunmal traf er.

Und Dominic Luciano, der den Ausfall von David Delgado kompensieren musste, erwischte ein Sternstunde auf heimischen Parkett. Hinten bärenstark (u.a. gegen Brannekämper), vorne treffsicher. Zur Freude seiner Mitspieler sorgte er für die Tore Nummer 30 und 40 – das macht zwei Kisten Erfrischungsgetränke.

Wenn überhaupt etwas zu kritisieren ist, dann die ersten Minuten nach der Pause, die ein wenig zäh über die Bühne gingen . . .

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