Aus der Hand gegeben

Recklinghausen.Da müssen sie jetzt durch. Gegen RSV Eiserfeld schickte Trainer Kai Müller für die PSV Recklinghausen nur ein gerupftes Aufgebot auf den Schwingboden, das mit 29:34 verlor. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass sich der Kader demnächst wieder füllt. Für das kommende Wochenende, gegen den Tabellenführer SV Westerholt, wird zum Beispiel Gerwien Pommerenke im Team zurückerwartet. Aber selbst die Spieler, die Kai Müller schließlich aufbieten kann, spielen nicht sorgenfrei auf.

„Wir haben im Moment ein paar angeschlagene Spieler“, erklärt Müller. Gegen Eiserfeld etwa blieb Cedric Elsen die komplette zweite Halbzeit draußen, er plagt sich zurzeit mit einer Sehnenreizung am Ellbogen.

Gegen Eiserfeld brachten sich die Recklinghäuser mit einer schwachen Phase nach der 20. Spielminute selbst aus der Begegnung. Bis zum 11:12 war die PSV nahezu gleichauf mit dem Gast. Ab da aber gelang Recklinghausen acht Minuten lang kein Torerfolg mehr: „In dieser Phase haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben“, so Müller.

Eiserfeld dagegen spielte weiter, warf sich auf 17:11 in Führung. Den Vorsprung gaben sie nicht mehr her. Mal lag die PSV anschließend vier Treffer hinten, auch mal sechs, aber die fünf Tore Rückstand hatten auch am Ende Bestand.

Fürs kommende Wochenende macht das Gastspiel des Tabellenführers SV Westerholt dem PSV-Trainer einiges an Kopfzerbrechen: „Wir dürfen uns nicht noch mal solch eine Phase leisten, für die wir dann bestraft werden. Wenn ja, dann wird das für uns nicht schön.“

PSV: Wiethoff, Silski – Brannekämper (7), Jacoby (6/4), Kremling (5), Kleine (4), Elsen (4), Rump (1), Kriegeskorte (1), B. Pommerkenke (1), Pieper (1)

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