PSV hat Personalsorgen

RE/HERTEN. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen vor dem Verbandsliga-Derby in der Halle Nord an diesem Samstag kaum sein. Während PSV-Trainer Kai Müller erneut um einige Spielern bangt, meldet der SV Westerholt: Alle fit, auch Lars Preuß, der am letzten Samstag schmerzfrei spielte.
Trotz des klaren 38:30 im Hinspiel werden wir die PSV jetzt aber nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Philipp Jacob, Mittelmann beim SV Westerholt. Jacob weiß nur zu gut: Die Konkurrenz lauert auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Jacob: „Ein Punktverlust und schon sind wir die Spitze los.“

Respekt hat der SV Westerholt vor Thomas Brannekämper, der im Hinspiel noch fehlte. „Kommen er und Cedric Elsen auf Touren, können sie uns vor gehörige Probleme stellen. Elsen hat es im Hinspiel schon getan“, sagt der Westerholter Aufbauspieler. Wie gewohnt hat sich der Spitzenreiter aufs Spiel vorbereitet. Am Donnerstag stand das gewohnte Videostudium auf dem Programm. Nur auf die Eindrücke aus dem Hinspiel will sich Trainer Uwe Bekston schließlich nicht verlassen: „Recklinghausen war zu dem Zeitpunkt mit Sicherheit noch nicht in Normalform. Ich rechne mit einem deutlich stärkeren Gegner als im Hinspiel.“

„Es wird nicht besser. In unserer Lage ist der Gegner sekundär, da haben wir es gegen jeden schwer“, sagt hingegen Kai Müller über die weiter angespannte Personallage bei der PSV. Dienstag standen dem Übungsleiter im Training nur sechs Spieler zur Verfügung – „inklusive Torhüter“, wie Müller betont.

Teddy de Bruyn und Max Hülsmann fehlen am Samstag verletzt, Bertram Pommerenke ist verhindert, ob Cedric Elsen (Sehnenentzündung im Wurfarm) wieder fit sein wird, scheint zumindest fraglich. Zudem können aus beruflichen oder Studiengründen Thomas Brannekämper, Christian Jacoby, André Kriegeskorte und Karsten Kremling kaum oder gar nicht regelmäßig trainieren. „Und das sieht man unserem Spiel natürlich auch an“, sagt Kai Müller. „Die Automatismen fehlen.“

Dennoch verspricht der Trainer: „Wir kämpfen bis zum Umfallen. Im Hinspiel waren wir noch ohne Chance und auch diesmal sind wir nur Außenseiter, denn der SV Westerholt hat das beste Paket in der Liga geschnürt. Aber schon vorher aufzugeben gibt es natürlich nicht.“

PSV Recklinghausen - SV Westerholt; Sa., 19.30 Uhr – Halle Nord

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