Eine alte Idee frisch aufgelegt

Diese Idee ist mehr als 20 Jahre alt. Der HSC Eintracht Recklinghausen und die PSV Recklinghausen wollen fusionieren. In der Vergangenheit kam dieser Gedanke auf, weil die handelnden Personen glaubten, durch die Zusammenlegung zweier guter Verbandsligateams ein sehr gutes Verbandsligateam formen zu können, das vielleicht sogar aufsteigen kann und auch in der Oberliga – oder sogar noch höher – eine gute Rolle spielen kann.

Dieser Tage ist der Hintergrund ein deutlich anderer. Beide Vereine schwächeln vor sich hin. Der HSC Eintracht kann sich gerade so halten, weil er eine herausragend gute A-Jugend als Hilfsgruppe hat. Die PSV hat zumindest – noch – soviel Masse, dass immer mal wieder Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen können. Würde man nur die für die jeweils ersten Mannschaften bestimmten Seniorenspieler beider Vereine zusammenwerfen, würde man bereits jetzt gerade mal einen kompletten Kader zusammenbekommen. Das ist wenig. Das ist bescheiden. Der Leidensdruck wird nicht geringer werden, sondern eher immer größer.

Wobei in Recklinghausen wohl eher eine ganz große Lösung Sinn machen würde. Sechs Handballvereine gibt es in dieser Stadt. Nur vier funktionieren noch halbwegs. Eine HSG Recklinghausen mit Spielern aus allen Vereinen: das wäre es.

Markus Rensinghoff
 

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