Knez: „Müssen Talfahrt stoppen – egal wie“

Menden.Wie sagte doch Deutschlands Comedian Christoph Maria Herbst, alias Bernd Stromberg? „Nur Niederlagen bringen einen weiter.“ Davon kassierte Handball-Verbandsligist TV Menden-Schwitten zuletzt acht in Folge, doch die letzte bei Primus SV Westerholt war leistungsmäßig ein klarer Schritt Richtung Trendwende.

Doch Schwittens Spielertrainer Tihomir Knez fordert nun auch ein Ergebnis, das die sportliche Talfahrt endlich stoppt. „Wir müssen jetzt gegen den PSV Recklinghausen punkten, egal wie“, fordert das Rückraum-Ass vor dem Gastspiel des Tabellenachten am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, Kreissporthalle).

Denn die Lage im Tabellenkeller der Staffel 2 wird für die heimischen TVS-Handballer immer prekärer, zumal der Ferndorfer Sieg in Hombruch Kevin Peichert und Co. auf den drittletzten Platz zurückfallen ließ, und der wird unter Umständen am Saisonende den Abstieg bedeuten.

„In Westerholt sind wir endlich als Einheit aufgetreten, jeder hat für den anderen gekämpft – das war ein wichtiges Signal“, lobte Co-Trainer Martin Denso das Schwittener Team. Trotzdem ging man als Verlierer vom Platz. „Aber wir haben erstmals seit Wochen keine Klatsche bekommen“, so Tihomir Knez, der die öffentliche Kritik der vergangenen Wochen begrüßt. „Denn nach dem guten Saisonstart haben viele gedacht, es ginge einfach so weiter – dafür sind wir brutal bestraft worden und daher ist Kritik richtig und wichtig. Ich nehme mich da nicht aus, im Gegenteil: Ich trage die Hauptverantwortung“, zeigt der Routinier einmal mehr Größe.

Und auch Co-Trainer Martin Denso will gegen den zuletzt vier Mal in Folge sieglosen Gast unbedingt den ersten Sieg im Jahr 2012 erzwingen. „Wir müssen in der Abwehr energisch arbeiten, das hat in Westerholt ganz gut funktioniert. Wenn wir gegen Recklinghausen gewinnen, kann uns das einen Schub geben.“

Dazu muss gegen Recklinghausen vor allem die Deckung funktionieren, und da sind neben Richard Hempelmann vor allem die Torhüter gefragt, die in Westerholt erstmals seit Wochen eine adäquate Leistung abrufen konnten. „Wir müssen an unsere Grenzen gehen und zeigen, dass wir unbedingt gewinnen wollen“, fordert Tihomir Knez vor allem Leidenschaft.

Vorsichtiger Optimismus ist also in der Kreissporthalle sicherlich angebracht, „aber wir brauchen uns auch nichts vor zu machen – wir haben acht Pleiten in Folge kassiert, das ist ein Faktum“, sagt Martin Denso.

Und ein weiteres Faktum ist: Geht am Sonntag auch die Partie gegen Recklinghausen verloren, droht dem TVS-Express die totale Entgleisung.

Nicolás Huff

Suchindex

Autoren

Sponsoren

Aus dem Förderverein

Bildungsspender

Kostenlos helfen!
Unser Verein PSV RE hat einen Spenden-Shop bei BILDUNGSSPENDER dem gemeinnützigen Fundraising-Portal

Weiterlesen ...