Andre Baum fragt nach Sauerstoffzelt

Recklinghausen.Fünf der sechs Mannschaften von Rang eins bis sechs durften die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen an den vergangenen acht Spieltagen bespielen. Am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Nord) ist das halbe Dutzend komplett. Dann empfängt das Team von Trainer Kai Müller den OSC Dortmund, seines Zeichens Dritter.

„Endlich spielen wir mal wieder gegen ein Spitzenteam“, sarkastelt Müller. „Die Favoritenrolle ist auf jeden Fall klar verteilt.“ Schließlich kommt der OSC auch mit einer gehörigen Portion Rückenwind nach Recklinghausen. Im Top-Spiel gegen Tabellenführer SV Westerholt gelang der Mannschaft von Coach Thorsten Stoschek ein Sieg. Zusammen mit Borussia Höchsten ist man dadurch auf einen Zähler an die Westerholter herangerückt. „Durch das Westerholt-Spiel wird Dortmund sicher auch mit Selbstvertrauen und einem gestärkten Selbstbewusstsein auftreten.“

Müller hofft indes, dass sein Team aus den Fehlern der Hinspiel-Pleite gelernt hat. Die PSV ging mit 22:36 unter. „Wir können nur mit viel Bewegung dagegenhalten. Denn die 3:2:1-Deckung des OSC ist sehr stark. Andere üben im Training das Nach-Vorne-Laufen, wir üben das Nach-Hinten-Laufen. Im Hinspiel haben wir uns 17, 18 Gegenstoßtore gefangen. Das darf nicht wieder passieren. Wir brauchen einen Sahnetag.“ Möglicherweise kann in den verbleibenden Begegnungen auch Andre Baum helfen. Der trainiert wieder bei der PSV mit. „Er hat aber noch einen Rückstand. Nach einer halben Stunde Training fragt er mich schon nach einem Sauerstoffzelt.“ Ebenfalls fehlen werden Michael de Bruyn und Max Hülsmann.

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