PSV mit Rücken zur Wand

PSV Recklinghausen - Westfalia Hombruch; Sa., 19.30 Uhr – Halle Nord, Halterner Straße

Eine enorm wichtige Partie steht für die PSV Recklinghausen am Samstag an, wenn der TuS Westfalia Hombruch in der Sporthalle Nord gastiert. „Worum es in diesem Spiel geht, weiß jeder, der die Tabelle lesen kann“, sagt PSV-Trainer Kai Müller – und das zu Recht.

Schließlich steht seine Mannschaft als punktloser Tabellenletzter vor dem Duell mit dem Vorletzten aus Hombruch schon mit dem Rücken zur Wand. „Wir brauchen endlich ein Erfolgserlebnis“, weiß auch der Recklinghäuser Trainer.

Mit gemischten Gefühlen dürften die Veststädter dabei in die Partie starten. Die Personallage jedenfalls ist alles andere als rosig. Tobias Schlechtriemen hat sein Engagement bei der PSV aus privaten Gründen mit sofortiger Wirkung beendet und steht schon am Wochenende nicht mehr zur Verfügung. Zudem fehlt mit Cedric Elsen urlaubsbedingt der bisher torgefährlichste Recklinghäuser Angreifer (35 Treffer).

„Natürlich wird es nicht einfach, gerade Cedric zu ersetzen, aber wir haben noch genug gute Leute“, lässt sich Kai Müller davon jedoch nicht entmutigen. Zumal ihn die jüngsten Testspielergebnisse zuversichtlich stimmen.

Beim 37. Schermbecker Volksbank-Turnier verkauften sich die „Polizisten“ mehr als nur teuer. Hinter Oberligist TuSEM Essen II belegten die Recklinghäuser den zweiten Rang. Und auch im Testspiel unter der Woche gegen den TB Solingen (Verbandsliga Niederrhein) setzten sich Thomas Brannekämper und Co. durch und das mit gefälligem Spiel.

„Jetzt müssen wir das aber auch einmal auf die Platte bringen, wenn es wirklich um Punkte geht“, so Kai Müller.

Mit dem Gast aus dem Dortmunder Südwesten kommt dabei ein schlagbarer Gegner in die Veststadt. Nach den beiden Abgängen der Haupttorschützen Kevin Bekel und Patrick Hoffmann sind die Schützlinge des Trainergespanns Kai Ruben/Jörn Uhrmeister derzeit noch in der Findungsphase. Gerade aus dem Rückraum fehlte in den ersten vier Spielen die nötige Durchschlagskraft.

Lediglich Torben Sasse (14 Tore) auf der Halblinks-Position sorgt hier halbwegs für Gefahr. Ansonsten suchen die eher kleingewachsenen Hombrucher ihr Heil im Spiel über Kreisläufer Jörn Kremer (17).

„Ich weiß, was uns da erwartet. Aber eigentlich möchte ich meine Jungs gar nicht groß auf Hombruch einstellen“, erklärt Kai Müller. „Viel wichtiger ist, dass wir unser Spiel durchziehen. Wir haben, auch wenn es sich mit 0:8 Punkten blöd anhört, schon gute Spiele abgeliefert. Jetzt müssen wir uns dafür aber auch einmal belohnen.“

 

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