PSV-Männer kochen Hombruch ab

Sie können es doch noch. Mit dem deutlichen 41:28-Sieg über den TuS Westfalia Hombruch zeigten die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen, dass sie das Siegen nicht verlernt haben. PSV-Trainer Kai Müller möchte den Sieg allerdings nicht allzu hoch bewerten, schließlich sei der erste Saisonsieg „nur“ gegen den neuen Tabellenletzten gelungen. Dennoch konnten sich die Gastgeber mit diesen beiden Punkten zunächst einmal selbst einen kleinen Abstand zum Tabellenende verschaffen, auch wenn man im Norden der Stadt mit dem derzeitigen zwölften Tabellenplatz keineswegs zufrieden sein dürfte.

 

Trotz des deutlichen Ergebnisses war die Partie kein Durchmarsch für die PSV. Gerade zu Beginn leistete sie sich zahlreiche technische Fehler, von denen die Dortmunder profitierten und durch zahlreiche Tempogegenstöße zum Torerfolg kamen. „In der ersten Viertelstunde waren wir sehr verunsichert. Da hat der Gegner unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt und unser schlechtes Rückzugverhalten tat dann noch sein Übriges dazu“, so Müller, dessen Team bis zur 20.Minute gleichauf (11:11) mit der Westfalia lag. Erst dann seien laut Müller endlich die Fesseln gebrochen, so dass sich die PSV bis zur Halbzeitpause durch zahlreiche Tempogegenstöße über Rechtsaußen Markus Kleine bis auf 20:13 absetzen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel wussten die Hausherren weiter zu dominieren und hielten die Westfalia immer auf ungefähr zehn Tore Abstand. „Spätestens dort war Hombruch kein ebenbürtiger Gegner mehr. Die haben sich in der ersten Halbzeit von uns abkochen lassen. Wir waren dann hinterher konsequenter und eindeutig die bessere Mannschaft“, sagte der PSV-Coach. Über Langeweile konnte und wollte sich Müller trotz des einseitigen Spiels nicht beklagen. Schließlich sorgten sowohl unnötige Zeitstrafen für Unruhe als auch ein Kempatrick von Thomas Brannekämper und Kleine für einen handballerischen Leckerbissen.

„Der Sieg scheint meiner Mannschaft gut zu tun“, sagte Müller mit Blick auf das feiernde Team, „aber wir müssen uns noch weiter steigern und mit mehr Selbstbewusstsein in die Spiele gehen. Wir machen noch zu viele leichte Fehler.“

PSV Recklinghausen -
Westfalia Hombruch 41:28

Recklinghausen: Rietdorf, N.Bell – Brannekämper (5/1), Müller (3), F. Bell (4), Kleine (10), Stöckmann (4), de Bruyn (5), Baum (6), Hülsmann (4), Kremling
Hombruch: Humberg, Theunissen – Vollmer (1), Welsch, Sasse (3/1), Hobrock (6), Prepens (4), Offermann, Krefter, Albert (1), Bothmann (2), Kremer (6), Pries (2), Krewinkel (3)

Britta Pommerenke

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