Der nächste Hochkaräter für die PSV

Recklinghausen. Die Formkurve zeigt eindeutig nach oben. Hier und da haben die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen bereits zuvor andeuten können, was sie drauf haben. Gegen Tabellenführer TuS Volmetal beispielsweise hatte das Team von Trainer Kai Müller am Ende nur denkbar knapp das Nachsehen. In den vier Begegnungen nach der Herbstpause, die die PSV ohne einen einzigen Zähler beging, holten die Recklinghäuser bereits drei Siege. Am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Nord) erwartet das Müller-Team den OSC Dortmund.

 

Nach den drei Partien gegen die Kellerteams Schwitten, Hombruch und Eiserfeld schien das Programm mit den Spitzenteams SV Westerholt und OSC Dortmund alles andere als einfache Aufgaben bereit zuhalten. „Wir frühstücken erst einen, dann den anderen“, hatte Müller noch vor dem Westerholt-Spiel geflachst. Der 37:31-Sieg fiel dann tatsächlich deutlich aus. Dass die PSV in der Tabelle dadurch nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz fünf hat, ist Müller ziemlich egal. „Es sind auch nur zwei Punkte auf Platz 13. In der Tabelle ist alles eng beisammen. Es ist auch schön, dass es so ist. Eine Rolle spielt die Tabelle für mich aber nicht. Der OSC ist das Thema.“

Ein anspruchsvolles Thema. „Das wird ein ganz schwieriges Spiel. Es wird das erste Mal seit dem Hattingen-Spiel sein, dass wir auf eine Mannschaft mit einer offensiven Deckung treffen.“ Die Dortmunder von Trainer Thorsten Stoschek praktizieren seit Jahren erfolgreich eine 3:2:1-Deckung. „Und die spielen sie sehr gut.“ In der vergangenen Saison wurden sie Zweiter. So gut läuft es in dieser Spielzeit noch nicht. Noch nicht. Müller: „Der OSC kommt allmählich ins Rollen. Wir müssen uns vernünftig auf die Deckung einstellen und im Angriff Geduld haben. Das ist eine Truppe mit richtig viel Qualität. Der Rückraum ist sehr spielstark und wurfstark. Mit Jürgen Lepine haben sie sicher einen der besten Rechtsaußen der gesamten Liga. Ich hoffe, dass wir aus dem Westerholt-Spiel Selbstvertrauen mitnehmen. Wir brauchen wieder eine gute Leistung.“

Bei diesem Unterfangen werden die PSV auch ihre Neuen wieder unterstützen. Frederik Bell, Kay Sodys oder Hans Müller zeigten nicht zuletzt in Westerholt wozu sie in der Lage sind. „Kay hatte einen guten Einstand. Er hat schon gezeigt, dass er eine Verstärkung für uns sein kann.“ Gegen den OSC könnte Sodys jedoch ausfallen. „Er hat einen dicken Pferdekuss und konnte unter der Woche gar nicht trainieren“, so Müller. Fast ohne Training verlebte auch Thomas Brannekämper die Tage nach dem Erfolg in Westerholt. Er hat weiterhin Probleme mit seinem Knie. Sollte er ausfallen, würden der PSV auch seine gegen Westerholt noch so effektiven Anspiele an den Kreis fehlen. Diese wurden zumeist von Kreisläufer Hans Müller verwertet. „Gegen Westerholt hatte er eine sehr gute Abschlussquote. In Gladbeck hat er nicht so viel gespielt. Durch die Spielpraxis steigert er sich aber stetig. Er ist ein grundsolider Junge, der gerade in der Abwehr ein wichtiger Akteur für uns ist.“

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