Ein wichtiger Sieg für die PSV

RECKLINGHAUSEN. Dass es in der Halle Nord in dieser Verbandsliga-Saison ein weiter Weg zum Klassenerhalt werden könnte, war allen schon vor dem ersten Torwurf klar. Umso tiefer atmete Trainer Kai Müller am Samstagabend durch.Sein Team hatte mit 30:25 (12:13) gegen den TuS Ferndorf II gewonnen, dabei nicht geglänzt, aber am Ende verdient die Punkte eingefahren. Das Eichhörnchen mit Namen PSV, es klaubt sich in diesem Herbst seine Nüsse langsam, aber stetig zusammen.



Danach hatte es 30 Minuten lang nicht unbedingt ausgesehen. In einem Spiel mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten konnte sich zunächst kein Team absetzen.

Die Führungen wechselten ebenso häufig, wie das Schiedsrichtergespann Stefan Bendel/Alexander Heine auf Schrittfehler entschied. Jeder Wackler wurde abgepfiffen, und zwar hüben wie drüben. Mit 12:13 aus Sicht der PSV ging es in die Kabinen.

„Nach der Halbzeit haben wir unsere technischen Fehler minimieren können. Das war ein Schlüssel zum Erfolg“, befand Trainer Kai Müller. Insgesamt aber schien ein Ruck durch das gesamte Team gegangen zu sein, das nun in der Abwehr energischer agierte (vor allem der Mittelblock hatte in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht gestanden), und das in jeder Phase seine Protagonisten hatte.

Erst war es Christian Jacoby, der mit zwei Tempogegenstößen in Serie das Blatt wendete (16:15; 34.), dann Cedric Elsen, der nach 44 Minuten den Ball derart krachend zum 24:19 im Volmetaler Tor versenkte, dass sich aller Frust entlud.

Denn mit Verlaub, vom gesundheitlich geschwächten Rückraumspieler war Samstag kaum etwas zu sehen. Umso wichtiger für die PSV, dass sie ein Spiel auch „ohne“ ihren besten Werfer gewinnen kann. Wobei Frederik Bell seinem Teamkollegen mittlerweile in der Torjägerliste dicht auf den Fersen ist. Der Dorstener war ebenso präsent wie Hans Müller. Lange hat der Neuzugang vom VfL Gladbeck gebraucht, um ins Team zu kommen. Samstag war der Kreisläufer präsent und markierte einige wichtige Treffer.

Die nur mit einem kleinen Kader angetretenen Ferndorfer fanden keine Mittel und schwächten sich am Ende selbst. Florian Greissner, der Chef im Abwehrzentrum, erhielt in der 48. Minute seine dritte Zeitstrafe, und als sich nacheinander Spielertrainer Michael Lerscht zwei Zeitstrafen wegen allzu starken Reklamierens einhandelte, eine davon von der Bank aus, hatte sich der Wurm endgültig im Spiel der Gäste festgesogen.

Beim 27:20, das Frederik Bell nach 50 Minuten erzielte, war die Partie im Prinzip gelaufen. Dass es am Ende noch zu einem wilden Hin und Her kommen sollte, war auch den Schiedsrichtern geschuldet, denen die Partie am Ende vollkommen aus den Händen glitt.

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