Die PSV Recklinghausen hat keinen Druck

Recklinghausen. Vom Druck, gegen eine Spitzenmannschaft vielleicht sogar zu punkten, haben sie sich selbst befreit. Nach vier Niederlagen in Folge zum Saisonbeginn mussten die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen in den vergangenen neun Partien nur noch drei Pleiten hinnehmen. Zumal es diese auch noch in recht knappen Partien gab. Mit zwei Siegen in Folge gehen sie am Samstag (19 Uhr) in das Spiel beim Tabellenzweiten Teutonia Riemke.

 

„Das ist relativ einfach für uns“, sagt Trainer Kai Müller. „Wir fahren da ganz entspannt hin. Wenn Riemke noch aufsteigen will, können sie sich nicht viel erlauben. Wir können ganz befreit aufspielen.“ Um die Stärken der Bochumer weiß der Coach ohnehin. „Riemke ist eine Mannschaft mit einer unheimlichen physischen Präsenz. Vor allem in der Abwehr. Sie sind sehr aggressiv, haben eine starke 6:0-Deckung und dahinter einen überragenden Torhüter. Sie sind zurecht Zweiter. Sie haben es sich verdient. Das wird schon knackig für uns. Wir dürfen uns nicht gleich am Anfang den Schneid abkaufen lassen und müssen mutig und frisch aufspielen.“ Neben einem guten Rückraum wartet die Teutonia in der Offensive auch mit einem starken Linksaußen, Andreas Driesel, auf. Müller: „Da werden unsere Rechtsaußen fast mehr von vorne nach hinten als von hinten nach vorne laufen müssen.“

Im Hinspiel hielten die Recklinghäuser lange mit, ehe sich der Favorit am Ende noch mit 27:22 durchsetzte. „Damals hatte sich Timo Marcinowski selber eingewechselt und danach viel initiiert. Das haben wir nicht. Ich bin kein Spielertrainer und werde es auch nicht mehr werden.“ Dafür kann er sich auf seine Keeper verlassen. „Auf dieser Position haben wir wirklich überhaupt kein Problem. Michael Rietdorf und Niklas Bell haben eine sehr gute Entwicklung genommen.“

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