Brannekämper sichert das Remis

RECKLINGHAUSEN. PSV-Rückraumschütze Thomas Brannekämper war der gefeierte Mann in Reihen der PSV. Trainer Kai Müller bescheinigte dem Zwei-Meter-Mann aber „eine ganz schlechte zweite Halbzeit“. Wie passt das also zusammen? „Branne“ hatte beim ramatischen 34:34 gegen Hattingen mit der Schlusssirene ausgeglichen.Sicherlich hat Brannekämper in den entscheidenden Momenten der Partie Verantwortung übernommen, produzierte aber dann Fehlwürfe oder Offensivfouls – wie in Minute 57: Da entschied das Schiedsrichtergespann Hopp/Salomo aus Dortmund auf Stürmerfoul gegen Brannekämper. Es wäre das 33:32 gewesen. Als „zweifelhaft“ stufte Müller diese Entscheidung ein. Aber generell war Müller mit der Spielleitung nicht gänzlich zufrieden.



Beleg: Allein in Halbzeit eins erzielte Hattingens überragender Mittelmann Felix Osterloh acht (!) Siebenmeter-Tore. Insgesamt bekam Hattingen dreizehn Siebenmeter zugesprochen, die PSV dagegen „nur“ neun.

Nicht weiter tragisch. In einem Spiel, dass zwar ständig eng zuging, hatte die PSV bis zur 50. Minute die Führung inne und musste während des Spiels noch den Ausfall von Kai Sodys verkraften (15.), der nach einem Schlag auf die Augenbraue kurz das Bewusstsein verloren hatte.

Sodys ist aber wieder auf dem Weg der Besserung. Auch dank eines starken Torhüters Niklas Bell blieben die „Polizisten“ danach in Front.

TuS-Kreisläufer Luca Kuhnhenn, der mit seiner Roten Karte nach Foul an Cedric Elsen (55.) die turbulente Schlussphase einläutete, brachte die Gäste erstmalig in Front. Da führten die Hattinger auch dank der gut ausgenutzten doppelten Überzahl mit 28:32 (54.). PSV-Coach Kai Müller versuchte alles, brachte zwischenzeitlich den siebten Feldspieler. Mit einer absoluten Energieleistung und aggressiver Deckung in Überzahl verkürzte die PSV durch – genau – Brannekämper auf 31:32 (57.).

Der ohnehin hoch emotionale und heiß umkämpfte Vergleich nahm mit den Schlusssekunden Hitchcock-ähnliche Züge an. 40 Sekunden vor Schluss erzielt Christian Jacoby per Siebenmeter den 33:33-Ausgleich. 20 g Sekunden später setzte Osterloh seinen zwölften Siebenmeter zum 33:34 ins Netz.

Doch Brannekämper war der finale Höhepunkt vorbehalten – 34:34 (60.).

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