1. Herren

PSV I verliert in Westerholt knapp

Recklinghausen.Es gab eine Phase im Derby der Handball-Verbandsliga, da musste man sich schon durch einen Blick auf die Anzeigetafel des Zwischenergebnisses vergewissern. Da hatte die Begegnung eine ganz eigene Dynamik, die so manchen Sympathisant der PSV Recklinghausen auf die Überraschung gegen Tabellenführer SV Westerholt hoffen ließ. Diese Dynamik täuschte. Irgendwann war sie dann auch komplett verschwunden. Am Ende waren es wie schon Hinspiel die Westerholter, die mit 30:26 (14:12) gewannen.

Auslöser dieser Dynamik, die in der ersten Hälfte ihren Lauf nahm, war Torhüter Christof Silski. Bis Mitte des Durchgangs hielt er seine Mannschaft in Führung. Während Trainer Kai Müller an der Seitenlinie noch wegen Ballverlusten zürnte, prallte ein Tempogegenstoß nach dem anderem an ihm oder um ihn herum ab. Vor allem Westerholts Linksaußen Lars Preuß rannte zu Beginn immer wieder an. Das Resultat blieb unverändert. Parade, Adrenalin, Aufbäumen, Körpersprache. „Da haben wir uns selber geschadet“, ärgerte sich Westerholts Coach Uwe Bekston.

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PSV hat Personalsorgen

RE/HERTEN. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen vor dem Verbandsliga-Derby in der Halle Nord an diesem Samstag kaum sein. Während PSV-Trainer Kai Müller erneut um einige Spielern bangt, meldet der SV Westerholt: Alle fit, auch Lars Preuß, der am letzten Samstag schmerzfrei spielte.
Trotz des klaren 38:30 im Hinspiel werden wir die PSV jetzt aber nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Philipp Jacob, Mittelmann beim SV Westerholt. Jacob weiß nur zu gut: Die Konkurrenz lauert auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Jacob: „Ein Punktverlust und schon sind wir die Spitze los.“

Respekt hat der SV Westerholt vor Thomas Brannekämper, der im Hinspiel noch fehlte. „Kommen er und Cedric Elsen auf Touren, können sie uns vor gehörige Probleme stellen. Elsen hat es im Hinspiel schon getan“, sagt der Westerholter Aufbauspieler. Wie gewohnt hat sich der Spitzenreiter aufs Spiel vorbereitet. Am Donnerstag stand das gewohnte Videostudium auf dem Programm. Nur auf die Eindrücke aus dem Hinspiel will sich Trainer Uwe Bekston schließlich nicht verlassen: „Recklinghausen war zu dem Zeitpunkt mit Sicherheit noch nicht in Normalform. Ich rechne mit einem deutlich stärkeren Gegner als im Hinspiel.“

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Klimawechsel

Recklinghausen.Klimawandel macht vor nichts halt. Nicht mal vor der Handball-Szene im Vest. Wenn die PSV Recklinghausen am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Nord) den Verbandsliga-Tabellenführer SV Westerholt empfängt, hofft das Gros der Anwesenden auf ein heißes Derby, bei dem alle Parteien einen kühlen Kopf bewahren. Gletscher werden voraussichtlich aber nicht schmelzen.

Dafür versteht man sich bei aller sportlicher und nachbarschaftlicher Rivalität einfach zu gut. Wie am Beispiel der beiden Co-Trainer zu erkennen ist. „Ich freue mich sehr aufs Spiel“, erklärt Westerholts Daniel Wolter. „Vor allem auch deshalb, weil es einen Tacken entspannter ist als das Spiel gegen den HSC.“ Recklinghausens spielender Co-Trainer Christian Pieper stößt in eine ähnliche Kerbe. Gerade aber auch, weil es für ihn nicht allzu viele „historische“ Berührungspunkte zum Lokalkonkurrenten gibt. „Mit Westerholt habe ich eher in der Jugend zu tun gehabt. Es wird sicher kein Hass-Spiel.“

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PSV I - RSV Eiserfeld

Der RSV Eiserfeld hat die Hinrunde der Handball-Verbandsliga mit einem klaren 34:28 (18:13)-Erfolg beim PSV Recklinghausen abgeschlossen. "Ein vollauf verdienter Sieg", wie Trainer Daniel Friesenhagen erfreut von sich gab. Vor allem deshalb, weil sich alle eingesetzten Akteure - mit Ausnahme von Thomas Kunz - in die Trefferliste des Samstagabends eintragen konnten.

Großen Respekt hatten die "Polizisten" im Vest vor Frieder Krause. Der Eiserfelder Torjäger wurde von Beginn an in enge Manndeckung genommen und war damit praktisch aus dem Spiel. Es wurde somit eine Partie "fünf gegen fünf". Und in dieser Konstellation hatten die Siegerländer alle Vorteile auf ihrer Seite. Die sich ergebenden Räume wurden gut genutzt. Frieder Krause beschränkte sich auf das Verwandeln von vier Siebenmetern.

Profitieren konnte davon vor allem Nils van Dongen, der sich ebenso wie Steffen Hauschild und Nils Weller über sechs Feldtore freuen konnte. "So einfach hatte ich mir die Partie eigentlich nicht vorgestellt", so Friesenhagen im nachhinein. Der RSV habe zwar keinen Glanz verbreitet, aber das Spiel von Beginn an sicher beherrscht. Lediglich beim 0:1 in der Startphase hatte es einen Rückstand gegeben.

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Aus der Hand gegeben

Recklinghausen.Da müssen sie jetzt durch. Gegen RSV Eiserfeld schickte Trainer Kai Müller für die PSV Recklinghausen nur ein gerupftes Aufgebot auf den Schwingboden, das mit 29:34 verlor. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass sich der Kader demnächst wieder füllt. Für das kommende Wochenende, gegen den Tabellenführer SV Westerholt, wird zum Beispiel Gerwien Pommerenke im Team zurückerwartet. Aber selbst die Spieler, die Kai Müller schließlich aufbieten kann, spielen nicht sorgenfrei auf.

„Wir haben im Moment ein paar angeschlagene Spieler“, erklärt Müller. Gegen Eiserfeld etwa blieb Cedric Elsen die komplette zweite Halbzeit draußen, er plagt sich zurzeit mit einer Sehnenreizung am Ellbogen.

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