1. Herren

Lästig bis lässig

Recklinghausen. Dominanz statt Spannung: Was bei der Auslosung nach einem innerstädtischen Pokal-Knaller klang, war am Ende nicht einmal ein harmloses Party-Feuerwerk: Die PSV Recklinghausen besiegte den Lokalrivalen HTV 95/28 mit einer Vorstellung, die irgendwo zwischen lästig und lässig schwankte, im Kreispokal-Viertelfinale mit 33:24 (13:9).
Und PSV-Coach Kai Müller, der die 60 Minuten fast ausnahmslos in gefasster Gelassenheit auf der Bank des Verbandsligisten verbracht hatte, fasste den Abend in der Overberghalle mit zwei Worten zusammen: „Keine Verletzten.“
Die waren auch beim unterlegenen Landesligisten nicht zu beklagen, doch der Grad der Erregung war bei weitem höher, wozu einerseits das nicht souveräne Schiedsrichtergespann und andererseits die Aussichtslosigkeit des eigenen Tuns ihren Anteil beitrugen. „Dieser Ausgang war nun wirklich keine Überraschung“, meinte HTV-Coach Andreas Gutzeit nachher unwidersprochen, aber zumindest gefühlt hätte es doch etwas mehr sein dürfen.

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HTV bittet PSV zum Pokaltanz

Recklinghausen. So viel steht schon vor dem Abwurf fest: Das Halbfinale im Handball-Kreispokal wird mit Recklinghäuser Beteiligung ausgetragen. In der Runde der letzten Acht kommt es nämlich zu einem Lokalderby: Landesliga-Aufsteiger HTV 95/28 empfängt die PSV, die als Verbandsligist am Dienstag, 21. Februar, zweifellos favorisiert ist. Die „Ludwiger“ wollen aber ab 20:15 Uhr in der Overberghalle beweisen, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat.

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Ein Derby beendet das Viertelfinale

Recklinghausen.Der HSC Haltern-Sythen steht bereits im Halbfinale des Handball-Kreispokals. Der SV Westerholt ebenso. Am Dienstag entscheidet sich in den beiden weiteren Viertelfinalspielen, wer dem Landesligisten und dem Verbandsligisten folgt. Im Duell zweier Landesligisten treffen Westfalia Herne und die HSG Schalke aufeinander – und dann gibt es ein Derby in Recklinghausen: Der HTV 95/28 (Landesliga) erwartet Verbandsligist PSV (Di., 20.15 Uhr, Overberghalle).

Beide Trainer werden nicht ihr bestes Team ins Rennen schicken können. Beide Trainer nehmen das nicht so schlimm. „Für uns ist das sowieso eher ein gutes Trainingsspiel in Hinblick auf die Meisterschaft“, sagt HTV-Trainer Andreas Gutzeit, der voraussichtlich auf Kai Schulz und Daniel Brunner verzichten muss, die im letzten Meisterschaftsspiel mit den Köpfen zusammengestoßen waren und die beide mit Platzwunden raus mussten. „Wir werden ein paar Spieler nicht dabei haben“, sagt PSV-Trainer Kai Müller. „Ich werde Cedric Elsen schonen, damit seine Verletzung nicht noch schlimmer wird.“ Er wird dafür einige Spieler aus der zweiten Mannschaft, die in der Bezirksliga spielt, einbauen. „Jonas Beermann wird neben Christof Silski im Tor spielen, Max Meinhövel kommt dazu. Wir werden ein vernünftiges Team stellen können.“

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PSV geht etwas beruhigter in die Spielpause

Recklinghausen.Es war in der zweiten Halbzeit, vor allem in der Schlussphase, das Kampfspiel, das zu erwarten war. Für beide Teams ging es um viel, um noch größere Sorgen zu vermeiden. Das gelang am Ende der PSV, hauchdünn mit 26:25 (13:12). „Aber wir haben in dieser Saison schon einige Spiele gehabt, die am Schluss für uns so dämlich ausgegangen sind, da haben wir dieses Mal nun auch mal Glück gehabt“, so PSV-Trainer Kai Müller.

In die Karnevalspause gehen die Recklinghäuser nach diesem Sieg nicht entspannt, betont Müller, aber sie können nächsten Aufgaben beruhigter angehen.

Zunächst liefen die Gäste in Schwitten aber einem 1:6-Rückstand hinterher. Nicht die Nerven verlieren, war die in der Auszeit ausgegebene Devise, und das schaffte die PSV, spielte stärker in der Deckung, lief Gegenstöße und konnte ausgleichen. Einen knappen Vorsprung behauptete das Gästeteam zur Pause. In der zweiten Halbzeit konnte Schwitten noch mal kurze Zeit eine Führung (18:16) herauswerfen, aber die Recklinghäuser drehten wieder am Ergebnis (22:19) – was bis zum Schluss knapp so blieb.

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25:26! Schwitten offensiv nicht kalt genug

Menden.Wie sang doch Chartstürmerin Frida Gold: Wovon sollen wir träumen? In Schwitten träumt man seit Sonntagabend von der Gerechtigkeit des Handball-Sports, denn das recht unglückliche 25:26 (12:13) gegen den PSV Recklinghausen war einfach nur tragisch und bitter.

„Was soll ich sagen? Es tut einfach nur weh“, bilanzierte Co-Trainer Martin Denso nach der neunten Niederlage in Folge, die die TVS-Aktien im Abstiegskampf der Verbandsliga 2 weiter sinken lässt. Dass die Niederlage nach vielen Klatschen nun knapp und unglücklich ausfallen musste, ist psychologisch gesehen eigentlich der typische Werdegang eines Absteigers.

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