1. Herren

Knez: „Müssen Talfahrt stoppen – egal wie“

Menden.Wie sagte doch Deutschlands Comedian Christoph Maria Herbst, alias Bernd Stromberg? „Nur Niederlagen bringen einen weiter.“ Davon kassierte Handball-Verbandsligist TV Menden-Schwitten zuletzt acht in Folge, doch die letzte bei Primus SV Westerholt war leistungsmäßig ein klarer Schritt Richtung Trendwende.

Doch Schwittens Spielertrainer Tihomir Knez fordert nun auch ein Ergebnis, das die sportliche Talfahrt endlich stoppt. „Wir müssen jetzt gegen den PSV Recklinghausen punkten, egal wie“, fordert das Rückraum-Ass vor dem Gastspiel des Tabellenachten am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, Kreissporthalle).

Denn die Lage im Tabellenkeller der Staffel 2 wird für die heimischen TVS-Handballer immer prekärer, zumal der Ferndorfer Sieg in Hombruch Kevin Peichert und Co. auf den drittletzten Platz zurückfallen ließ, und der wird unter Umständen am Saisonende den Abstieg bedeuten.

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PSV will Schwitten ins Laufen kriegen

Recklinghausen.Vier Zähler trennen die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen noch vom Drittletzten, dem TV Schwitten. Am Sonntag (17.30 Uhr) tritt die Mannschaft bei den Mendenern an.

„Im Hinspiel sah es lange so aus, als würden wir verlieren“ so Trainer Kai Müller. Am Ende siegte die PSV mit 29:27. Die taktische Vorgabe für die Partie ist klar. „Schwitten ist keine Mannschaft, die durch atemberaubenden Tempohandball begeistert.“ Stattdessen müsse sein Team mit Tempo agieren und die Gastgeber „ins Laufen kriegen. Auch wenn sich das möglicherweise erst gegen Ende des Spiels auszahlt.“

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Eine alte Idee frisch aufgelegt

Diese Idee ist mehr als 20 Jahre alt. Der HSC Eintracht Recklinghausen und die PSV Recklinghausen wollen fusionieren. In der Vergangenheit kam dieser Gedanke auf, weil die handelnden Personen glaubten, durch die Zusammenlegung zweier guter Verbandsligateams ein sehr gutes Verbandsligateam formen zu können, das vielleicht sogar aufsteigen kann und auch in der Oberliga – oder sogar noch höher – eine gute Rolle spielen kann.

Dieser Tage ist der Hintergrund ein deutlich anderer. Beide Vereine schwächeln vor sich hin. Der HSC Eintracht kann sich gerade so halten, weil er eine herausragend gute A-Jugend als Hilfsgruppe hat. Die PSV hat zumindest – noch – soviel Masse, dass immer mal wieder Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen können. Würde man nur die für die jeweils ersten Mannschaften bestimmten Seniorenspieler beider Vereine zusammenwerfen, würde man bereits jetzt gerade mal einen kompletten Kader zusammenbekommen. Das ist wenig. Das ist bescheiden. Der Leidensdruck wird nicht geringer werden, sondern eher immer größer.

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HSG vergibt die klarsten Chancen

LÜDENSCHEID – Das Leistungsniveau war lange mäßig, die Spannung dramatisch hoch, die Form der Unparteiischen – gelinde gesagt – suboptimal. Beim 24:24 (12:15)-Remis der HSG Lüdenscheid gegen die PSV Recklinghausen jagten die Hausherren den Anhang durch ein Wechselbad der Gefühle.

Das „HSG-Trauma“ am Samstagabend: Florian Füller und Co. vergaben „frei durch“ gleich reihenweise.

Mit dem Remis – dem zweiten in Folge gegen einen punktgleichen Konkurrenten – konnte die HSG unterm Strich leben, hatte sie doch erst in Minute 51 die erste Führung herausgearbeitet (23:22), war sonst beharrlich einem Rückstand hinterhergelaufen. Weniger aber mit der gebotenen Leistung, die verheißt Trainer Friedhelm Ziel noch jede Menge Feinjustierung. In Halbzeit eins passte gar nichts, erst nach Wiederanwurf waren die Bergstädter dann konzentrierter. Dass es dennoch nicht zum Sieg gegen einen sportlich diesmal nur biederen Gast aus dem Vest reichte, schreibt die HSG auch einem erheblichen Ungleichgewicht im Bemessungsraum der Oberliga-Unparteiischen Cyffer/Wiebusch (Dortmund) zu: 9:3 hieß die Zeitstrafenbilanz zugunsten der Polizisten, 9:2 gar die Strafwurfquote – angesichts des Spielverlaufs absolut unverständlich.

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PSV holt einen Punkt in Lüdenscheid

Recklinghausen.„Ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften“ hatte Trainer Kai Müller die Partie seiner Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen beim punktgleichen Tabellennachbarn HSG Lüdenscheid genannt. Am Ende kamen beide keinen Schritt vorwärts. Die Begegnung endete mit 24:24 (15:12).

„Im Endeffekt ist das ein Remis, das in Ordnung geht“, sagte Müller. „Es war kein gutes Verbandsliga-Spiel.“ An die vom Coach erhoffte Wiederholung der ansprechenden Vorstellung bei der Derby-Pleite gegen Tabellenführer SV Westerholt erinnerte in erster Linie nur Christof Silski, der erneut gut hielt. Zwar lagen die Recklinghäuser in den ersten 20 Minuten in Führung, wirklich absetzen konnte sich das Team aufgrund der mäßigen Chancenverwertung jedoch nicht. So blieb die Begegnung immer knapp und nach dem Seitenwechsel verschlechterte sich die Offensivleistung der Recklinghäuser merklich. Im Vergleich zur ersten Hälfte unterliefen der PSV doppelt so viele technische Fehler. Müller: „Mit neun geworfenen Toren können wir im Prinzip noch froh sein, dass wir noch unentschieden gespielt haben.“ Vor der einwöchigen Spielpause ist das Müller-Team noch einmal am kommenden Sonntag im Einsatz. Dann ist die PSV beim Oberliga-Absteiger TV Schwitten zu Gast.

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