Rogowski vermisst die Abstimmung

Handball: Testspiel

Mit einem Testspiel gegen den Oberligisten ETSV Witten starteten die Verbandsliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen in die Vorbereitung.

Recklinghausen. Für den neuen Trainer Jürgen Rogowski offenbarten sich bei der 19:31-Niederlage einige Probleme, die es in den nächsten Woche zu beseitigen gilt. "Die Abstimmung fehlte überall. Die neuen Spielerinnen müssen erst noch integriert werden", so Rogowski, dessen Team bisher lediglich wenige Laufeinheiten absolvierte und von daher gerade im taktischen und technischen Bereich noch Aufholbedarf hat. Zahlreiche Fehlpässe führten zu einfachen Toren für die Gäste aus Witten. "Da merkt man, dass der ETSV im Gegensatz zu uns schon vier Wochen im Training ist. Sie waren technisch klar überlegen." Am 13. August kommt es zum Rückspiel in Witten, so dass die PSV dann zeigen kann, inwiefern sie in der Vorbereitung an den Problemen gearbeitet hat.

Inzwischen steht auch der Kader für die nächste Saison. Während Ramona Wegmann und Angelika Thüner zur Zweitvertretung des BVB wechselten, zog es Julie Pantförder aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf. Neu bei der PSV sind dafür Torhüterin Jennifer Nowoczyn, die bis zur letzten Saison noch für den ETSV Witten auflief, und Maria Stanclik, die von der TG Ückendorf nach Recklinghausen wechselt.

PSV Recklinghausen: Nowoczyn, Junker - Seine (1), Strunk (1), Becker (2), Anne Mühlenbrock (2), Vollmann (4), Enning, Neinass (2), Stanclik (1), Lindemeier (3), Schriewer (2), Tuschhoff (1), Porbatzki

 

WAZ  Witten:

Kleebach und Co. lassen Recklinghausen keine Chance

ETSV-Oberliga-Damen mit gelungenem Testspiel-Auftakt.
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Das erste Testspiel hat Damen-Oberligist ETSV Witten erfolgreich hinter sich gebracht. Auch mit einem nur knappen Aufgebot setzte sich das Team von Alexandra Kleebach recht deutlich mit 31:19 (16:8) beim Verbandsligisten PSV Recklinghausen II durch.

„Das hat schon richtig gut ausgesehen”, war auch die Spielertrainerin einverstanden mit dem Testspiel-Auftritt. In den 60 Minuten hatten die Gastgeberinnen – die zuvor noch eine komplette Trainingseinheit absolvierten – nie den Hauch einer Chance. Schnell legte der ETSV eine 3:0-Führung vor, baute den Vorsprung im Verlauf der ersten Hälfte vor allem durch sichere Tempogegenstöße bis zum Pausenstand von 16:8 aus. Frederike Bauer war mit neun Treffern Haupttorschützin, glänzte als Spielgestalterin und im Abschluss. Auch Youngster Martina Reschke verdiente sich gute Noten, übernahm im Rückraumzentrum Verantwortung und warf fünf Tore.

Pech hatte schon nach zehn Minuten Rückraumspielerin Bianca Richter, die sich das linke Knie verdrehte und nicht weiterspielen konnte. „Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres”, bangt Alex Kleebach um die talentierte Rechtshänderin. Die Wittenerinnen, die schon seit rund vier Wochen in der Vorbereitung stecken und vor allem physisch einen guten Eindruck hinterließen, drückten auch in Abschnitt zwei aufs Tempo, lagen zwischenzeitlich mit 27:12 (48.) in Front, ehe sie es in der Endphase ruhiger angehen ließen.

Interessante Randnotiz: Auf der Gegenseite stand am Mittwochabend Ex-ETSV-Torfrau Jenny Nowoczyn zwischen den Pfosten, die zunächst erklärt hatte, sie könnte wegen ihrer beruflichen Belastung nicht mehr für die Wittenerinnen auflaufen. „Ihre Erklärung dazu kam am Tag vor dem Spiel per SMS”, erklärte eine der ETSV-Akteurinnen...

 

 

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