Frauen hören besser zu

PSV-Trainer Jürgen Rogowski im Interview.

Nach einem Jahr Pause kehrte Jürgen Rogowski wieder zur PSV Recklinghausen zurück und übernahm dort zu Beginn der Saison das Traineramt der Verbandsliga-Frauen. WAZ-Mitarbeiterin Britta Becker hat mit ihm im Vorfeld des Spiels bei der SG TuRa Halden-Herbeck (Sonntag, 12.30 Uhr) über seine neue Aufgabe und dessen Herausforderungen gesprochen.

 Was hat Sie nach nur einem Jahr Abstinenz dazu bewegt, wieder zur PSV Recklinghausen zurückzukehren?

Rogowski: Ich fühle mich hier sauwohl und der Verein wird sehr gut geführt. Auch das Training mit den Mädels macht mir sehr viel Spaß.

Mädels ist ein gutes Stichwort. Zuletzt haben Sie bei der PSV die Herren trainiert. Ist dies nun Ihre erste Frauenmannschaft?

Nein, ich hatte schon einmal vor zwölf Jahren in Dortmund eine Bezirksliga-Frauenmannschaft für drei Saisons trainiert. Dann habe ich allerdings meine B-Lizenz gemacht und nach etwas Höherem gestrebt. Da boten sich bisher immer nur Herrenmannschaften an.

Wo sehen Sie denn die Unterschiede zwischen einer Frauen- und Männermannschaft?

Die Frauen sind viel einfacher. Sie sind ruhiger, sachlicher und hören viel besser zu. Außerdem sind sie technisch besser. Was wir uns hier in der kurzen Zeit schon alles angeeignet haben, ist wirklich gut. Das spricht für eine konzentrierte Leistung.

Wie sieht denn die aktuelle Situation bei Ihnen in der Mannschaft aus? Was sind Ihre Ziele?

Also bisher haben wir aus drei Spielen leider erst zwei Punkte mitnehmen können. Allerdings muss man dazu sagen, dass zwei Mannschaften auch zu den Titelaspiranten gehören. Unser Ziel ist schon das obere Tabellendrittel. Leider gehen wir momentan personell arg auf dem Zahnfleisch, so dass es sehr anstrengend wird.

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