Brambauer bläst zum Angriff

Lünen. Nach einer fast vierwöchigen Spielpause geht es für die Handball-Damen des VfL Brambauer in der Verbandsliga am Mittwochabend um 19 Uhr in der Meisterschaft endlich weiter.

„Gestern konnten wir erstmals wieder in der Halle trainieren und hatten den Ball in der Hand, in den Wochen zuvor konnten die Mädels ja nur Lauftraining machen”, rechnet Trainer Ulrich Richter doch mit einem etwas holprigen Start. „Ich hoffe nur, dass meine junge Mannschaft nicht zu nervös und rappelig ist.”

Gegner ist heute der Drittletzte PSV Recklinghausen II, bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit. Der erste Versuch wurde abgebrochen, als Wasser durch die Hallendecke eindrang und ein Spiel nicht mehr zuließ. „Zum Glück für uns, wir lagen mit sechs Toren zurück und hätten wohl verloren”, erinnert sich Richter nur ungern zurück.

Im Wiederholungsspiel gegen die routinierten Gastgeberinnen soll der VfL nicht nochmals solch einem Rückstand nachlaufen müssen. „Mit der Erfahrung von Recklinghausen hatten wir damals Probleme. Jetzt müssen wir einfach viel aggressiver in der Deckung auftreten und vorne konsequent unsere Chancen nutzen”, gibt Richter die Siegtaktik aus.

Denn nichts anderes als der neunte Saisonerfolg ist das Ziel des Aufsteigers. Gelingt dies, würde der Abstand auf Klassenprimus Hamm nach der Hälfte der absolvierten Saisonspiele auf zwei Punkte schmelzen. „Wir haben uns in der letzten Woche zusammengesetzt und gesagt, dass wir die Chance als Zweiter jetzt auch unbedingt nutzen und an der Tabellenspitze dran bleiben wollen”, erklärt Richter. Das diese Vorgabe seine blutjunge Sieben vielleicht etwas hemmen könnte, glaubt der Coach dabei nicht: „Wir haben keinen Druck, die Spielerinnen haben sich dieses Ziel selbst gesteckt.”

Richter-Sieben reist in

Bestbesetzung an

Daher zählen aus dem Recklinghäuser Doppelpack gegen den PSV und am Sonntag beim Vorletzten HSC Eintracht nur vier Punkte. „Dann können wir Hamm noch einholen, schließlich spielen wir ja auch in der Rückrunde noch selbst gegen die”, bläst Richter zum Angriff auf die Spitze.

Personell kann Brambauer in Recklinghausen aus dem Vollen schöpfen und tritt in Bestbesetzung an. Zum Kader gehören auch die beiden A-Jugendlichen Vogel und Leismann.

 

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