Der HSC hat ein Endspiel bei der PSV

Recklinghausen. Hopp oder topp heißt es am Sonntag zur besten Frühstückszeit (10.15 Uhr) in der Halle Nord, wenn die Handballerinnen der PSV Recklinghausen im Kellerduell den HSC Eintracht Recklinghausen zum Verbandsliga-Derby empfangen.

„Die Mädels wissen genau, wie wichtig diese Partie ist und werden den Abend vorher hoffentlich ruhig verbringen”, sagte PSV-Spielertrainerin Katrin Adams, die an der Seitenlinie erstmalig von Kirsten Lübbert unterstützt wird. Im Hinspiel, das die PSV im November ungefährdet 29:24 gewonnen hatte, war noch Jürgen Rogowski der Trainer der Reserve.

Für den HSC ist das Derby eins der letzten Endspiele. Sollte er das verlieren, ist der Abstieg in die Landesliga kaum noch zu verhindern. Für die PSV wäre ein Sieg hingegen enorm wichtig, um den Anschluss zum Mittelfeld halten zu können. Sollten die Gastgeberinnen hingegen verlieren, sind auch sie mittendrin im Abstiegskampf. „Rechnerisch ist noch alles möglich und die Mädels hatten mir versprochen, noch einmal alles zu geben. Unser Ziel ist also kein anderes, als zwei Punkte mitzunehmen”, gibt sich Carsten Gerhartz, Trainer der Eintracht, kämpferisch. Um in der Halle Nord jedoch punkten zu können, muss sich der HSC laut Gerhartz auch als Mannschaft präsentieren. „In den einzigen vernünftigen Spiele, die wir gezeigt haben, waren wir als Mannschaft aufgetreten. Und nur so haben wir bei der PSV eine Chance. Außerdem muss der Rückraum wieder mehr Tore machen. Da können wir uns keinen Leistungsausfall erlauben” Auch wenn beim HSC alle Spielerinnen fit sind, wird seine Bank auf Grund des kleinen Kaders und ohne Aushilfen aus der Reserve recht dünn besetzt sein.

Ähnlich wird es auch bei der PSV aussehen. Auch wenn mit Alex Wolf eine erfahrene Spielerin reaktiviert wurde und drei Spielerinnen aus der dritten Mannschaft aushelfen sollen, fehlen doch mit Petra Junker (Urlaub), Maria Stanclik (Klassenfahrt) und Anke Tuschhoff (Lehrgang) gleich drei Stammkräfte. „Es wird richtig schwer. Aber wenn wir so diszipliniert wie letzte Woche in Hamm spielen und den Schwung daraus mitnehmen, wird das schon klappen. Wir glauben jedenfalls fest an uns”, so Adams, die den Knackpunkt des Spiels in der Abwehr ausmacht.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt”, so Gerhartz, „und außerdem bin ich als Trainer noch nie abgestiegen. Ich hoffe nicht, dass das jetzt mein erster wird.”

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