"Wir stehen auf eigenen Beinen"

Mit diesem Verlauf hatten wohl nur die kühnsten Optimisten im Lager der PSV II gerechnet. Denn die Reserve der "Polizisten" mischt das Bezirkliga-Establishment gehörig auf und geht als Herbstmeister in die morgen beginnende Rückserie. Dann empfängt die PSV II die DJK Westf. Welper II ( Anwurf Samstag 18.01.2014 um 17:30 Uhr Halle Nord). "Eine Wundertüte", wie Michael Brannekämper zu Protokoll gibt."Sie haben eine gute Deckung, die wir in Bewegung bringen müssen", weiß der PSV-Coach. Solten die "Polizisten" an die spielerische Leichtigkeit der vorigen Partien anknüpfen, "dann werden wir auch gewinnen", spricht Brannekämper mir dem überzeugenden Brustton eines Tabellenführers.

 

Denn das aktuelle Leistungshoch resultiert aus einer gut funktionierenden Symbiose aus Jung und Alt. Brannekämper umschreibt: " Diese Mischung ist eine Granate". Zunächst ist der Übungsleiter froh, dass er mit Christian Jacoby, Michael "Teddy" de Bruyn, Gerwi Pommerenke oder Christian Pieper Verbandsliga-gestählte Routiniers in seinen Reihen hat.

"Sie sind mein verlängerter Arm auf dem Platz", lobt Brannekämper. Aber auch die betagteren Akteure profitieren von den Jüngeren: "Sie werden zu Höchstleistungen gezwungen, weil die Jungen ordentlich Dampf machen, einen Platz im Team ergattern wollen", meint Michael Brannekämper. So machen Spieler wie Lukas Wöhrmann einen großen Entwicklungsschritt.

"Wir behalten in heißen Phasen einen kühlen Kopf. Wir tragen stets das Bewusstsein in uns, dass wir es noch packen können", erkärt Brannekämper ein gewisses "Mia-san-mia"-Selbstgefühl bei den "Polizisten". Beispielhaft dafür seien die Heimsiege gegen den ASC Dortmund (32:31) und Gevelsberg (21:20): Solche Spiele hätten wir letztes Jahr verloren."

Meistens steht eine Zweitvertretung im Verdacht am Tropf der Ersten zu hängen - so ist es bei der PSV II keineswegs: Brannekämper agiert seit Saisonbeginn mit nahezu unveränderten Kader. "Wir stehen auf eigenen Beinen", sagt der Trainer zurecht. Der PSV-Coach verfügt über einen breiten und ausgeglichenen Kader, der nur selten "von oben" aufgefüllt wird.

Das Ziel für die Restsaison sei laut dem PSV-Coach "einfach nur Spaß haben". Klinkt nicht nach einer Aufstiegsforderung. "Wir sind heiß auf jedes Spiel und wollen unser Ding machen", beschreibt Brannekämper. Das soll auch so gegen Welper sein.

Info Bezirksliga 4

1. PSV II         13 + 61  22:4

9. Weper II      13 - 17  10:16

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