40 Minuten sind nicht Genug

In zweimal zehn Minuten verliert Bochum das Spiel

Der VfL Bochum kämpft bravourös aber vergebens um zwei Punkte gegen die junge aber starke Truppe der PSV Recklinghausen und bleibt weiterhin stark gefährdet.

Trotz guter Gelegenheiten gelang den Bochumern erst nach einer geraumen Zeit das erste Tor. Noch länger dauerte es, bis sie zu ihrem Spiel fanden. Diese ersten zehn Minuten wusste die Zweitvertretung aus Recklinghausen zu nutzen und zog bis auf 2:8 davon. Doch der VfL kämpfte, lies nicht locker und konnte bis zur Halbzeit auf 11:12 aufschließen.

In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel dann bis zum Stand von 18:18 ausgeglichen, nicht zuletzt, weil Hannes Greger das Tor zwischenzeitlich wie in der Vorwoche zu vernageln wusste. Zahlreiche Torwürfe vereitelte er und verhalf dem VfL schließlich auf 21:18 davonzuziehen.

Zu diesem Zeitpunkt waren fünfzig Minuten gespielt und Gästetrainer Brannekämper zog die grüne Karte. Offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt, denn der PSV wurde wieder stärker. Die ERSTE hingegen stellte im Rückraum um und versäumte in der Folgezeit das Tore werfen. Die Recklinghauser übernahmen wie zu beginn des Spiels das Kommando und erzielten meist durch Tempogegenstöße zunächst den 22:22-Ausgleich und schließlich die Siegtreffer zum Endstand von 23:27.

Am Ende konstatierten die Bochumer die ersten und letzten zehn Minuten des Spiels, in denen sie zunächst mit 2:8 Toren ins Hintertreffen gerieten und zuletzt 2:9 Tore kassierten. Zwanzig schwache Minuten sind einfach zuviel, um ein Spiel zu gewinnen. Die Erkenntnis zeigt auch, dass sechsundzwanzig Fehlwürfe und eine Quote von unter fünfzig Prozent es ebenfalls schwierig machen, ein Spiel zu gewinnen.

So bleibt der VfL weiterhin stark bedroht und muss nun den schweren Weg zum designierten Aufsteiger (an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch) Rote Erde Schwelm und der vermutlich gut gefüllten Sporthalle West in der Holthausstraße (58332 Schwelm) antreten. Bleibt an dieser Stelle nur, der ERSTEN für dieses Spiel alles Gute zu wünschen. (ct)

Spielfilm:
0:3 – 3:3 – 2:8 – 3:8 – 3:9 – 6:9 – 6:11 – 8:11 – 8:12 – 11:12 (Halbzeit)
11:13 – 12:13 – 13:13 – 14:14 – 14:16 – 15:16 –15:17 – 18:17 – 18:18 - 21:18 – 21:20 – 22:20 – 22:22 – 23:22 – 23:27 (Endstand)

ERSTE: Greger, Priester – Backhaus (3), Grosche (2), Hütten (9/2), Rose, G. Ruppersberger, P. Ruppersberger (2), Ruschau, Sachweh (7) – Betreuer: W. Ruppersberger

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