PSV II stürzt Tabellenführer

Seinen Spitzenplatz in der Handball-Bezirksliga ist der HSV Herbede vorerst los: Am Samstagabend kassierte das Team von Trainer Uli Schwartz bei der PSV Recklinghausen II eine durchaus vermeidbare 37:38 (13:21)-Niederlage. Platz eins hat nun wieder der HTV Recklinghausen übernommen, der am 15. Januar seine Visitenkarte in Herbede abgibt.

Während sich die Recklinghäuser Reserve nach dem Schlusspfiff jubelnd in den Armen lag, waren die HSV-Handballer in Gedanken versunken - wohl wissend, dass diese beiden Minuspunkte nicht hätten sein müssen. Doch diese dritte Niederlage der laufenden Saison hatten die Wittener vor allem einer miserablen Deckungsleistung in Halbzeit eins zu „verdanken“, als man es den Gastgebern aus der Festspielstadt viel zu leicht gemacht hatte.



Nach der Herbeder 2:1-Führung wendete sich das Blatt in Windeseile: Die „Polizisten“ holten bald einen Drei-Tore-Vorsprung (8:5, 10:7) heraus, kamen vor allem durch ihren pfeilschnellen Außen Roland Lange immer wieder zu leichten Treffern, weil Herbede bisweilen zu unüberlegt abschloss und viele Würfe von PSV-Keeper Christof Silski pariert wurden. „Da war unser Rücklauf-Verhalten auch nicht wirklich gut“, ärgerte sich HSV-Coach Uli Schwartz.

Zum Ende der ersten Hälfte drohte gar ein Debakel, als die Recklinghäuser über 11:9, 18:11 und 21:13 davonzogen. Bis auf den agilen Lennart Hein und gelegentliche Einzelaktionen von Dennis Neubert lag die Herbeder Offensive bis dahin nahezu brach.

Dass es die Schwartz-Sieben auch ganz anders kann, bewies sie im zweiten Durchgang. „Da haben wir gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind“, lobt der Coach. Immer wieder angetrieben von Lennart Hein (zwölf Tore) kamen die Herbeder Tor um Tor heran. Im Kasten stand jetzt Lukas Gajowski und wuchs förmlich über sich hinaus. Der HSV verkürzte auf 19:24 (38.), hatte dann aber bis zum 22:30 (45.) wieder eine schwache Phase. Gegen Ende der Partie aber war Herbede klar überlegen, Thomas Radtkes „Hattrick“ brachte mit dem 33:35 (58.) neue Hoffnung. „Dann aber haben wir leider zwei, drei klare Chancen liegen gelassen - und die Schiedsrichter-Leistung hätte sensibler sein können“, haderte Schwartz nach der 37:38-Pleite mit dem Schicksal.

 

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