PSV II verliert knapp

PSV Recklinghausen II -
HSV Herbede27:29

Die stolze Serie des HSV Herbede hat weiterhin Bestand: 14:0-Punkte in Folge hat der Handball-Bezirksligist nun schon eingesackt. Die zwei Zähler vom 29:27 (14:16)-Erfolg bei der PSV Recklinghausen II musste sich das Team von Trainer Uli Schwartz aber ziemlich schwer erkämpfen.

„Das war seit vielen Wochen endlich mal wieder eine Partie, in der wir an unsere Grenzen gehen mussten“, meinte der HSV-Coach. Denn die Recklinghäuser - verstärkt durch zwei Rückraumschützen aus dem Verbandsliga-Kader - drückten ebenso wie Herbede mächtig aufs Tempo, waren allemal gleichwertig. Die meiste Zeit in Durchgang eins lag die PSV-Reserve in Front (u. a. mit 7:4 und 9:7), doch die Schwartz-Sieben ließ sich nicht abschütteln. „Auch wenn wir mal mit zwei, drei Toren hinten lagen, war da noch nichts entschieden“, so der Herbeder Coach.

Zur Pause hieß es 14:16 aus Sicht der Gäste, die zu Beginn des zweiten Abschnitts gleich wieder von den „Polizisten“ überrascht wurden - auf einmal waren es sogar vier Treffer Rückstand (15:19, 18:22). Jetzt griff der Trainer des Tabellenführers zu einem taktischen Wechsel, ließ mit der Formation 3:2:1 verteidigen. „Dadurch hatten wir gleich eine Reihe von Ballgewinnen, sind anfangs aber noch einige Male am PSV-Torhüter gescheitert“, so Schwartz. Doch auch wenn ab der 45. Minute Spielgestalter Jan-Hendrik Sander verletzt vom Feld musste: Jetzt war Herbede konditionell im Vorteil, hatte merklich den längeren Atem. Nach dem 25:25-Ausgleich war es Lennart Hein, der drei ganz wichtige Treffer erzielte. Zudem parierte HSV-Keeper Christian Scholz mehrfach glänzend, so dass sein Team das Polster verteidigte.

Beim Stande von 28:26 gab’s dann etwas zu laute Kritik von Seiten der PSV-Bank - und prompt eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Gastgeber. „Diesen Vorteil haben wir dann klug ‘runtergespielt“, freute sich Uli Schwartz über den wichtigen Erfolg. „Wir haben das Blatt innerhalb von sieben Minuten gewendet - die Jungs haben das klasse gemacht. Die PSV hat uns alles abverlangt“, so der Kommentar des Herbeder Trainers.

HSV: Gajowski, Jansen, Scholz; Ciesiolka, W. Haupt (9/4), Hein (5), Hoffmann (2), Hütten, Neubert (5), Radtke (2), Ruschau, Sander (3), Schulte (1), Schultz (2).

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