PSV III verliert erneut

Für die dritte Mannschaft der PSV Recklinghausen sieht es weiterhin schlecht aus im Kampf um den Ligaerhalt. Auch beim Spitzenreiter der HSG Schalke 04/96 verlor das Team von Michael Hils nach umkämpften 60 Minuten 31:22.

Am Sonntag konnte Michael Hils zumindestens anzahlmäßig aus den Vollen schöpfen, doch wiederum fehlten Hauptakteure wie Nils Vahnenbruck, Achim Karfreitag, Harry Heckel und Christoph Elvert. Hinzu stießen, wie schon in der letzten Partie, die aus der zweiten Mannschaft freigespielten Marcel Brinkhaus und Daniel Nienhaus.

 

Marcel Brinkhaus, gewohnter Rückraum-Links-Spieler und Daniel Nienhaus, umfunktioniert zum Rückraum-Rechts-Spieler setzten dem Spiel in der ersten Halbzeit den Stempel auf, verwarfen aber auch mehrere Torwürfe an den Pfosten oder neben das Tor. Die Deckung der PSVer hielt den gut ausgespielten HSG-Angriff Stand und Torwart Henning Bockwinkel hielt vor allem in der ersten Halbzeit überragend und sorgte so für das gute Halbzeitergebnis von 12:8.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt Henning Bockwinkel und der später eingesetzte Holger Dostal überragend, konnten aber schnelle Gegenstoßtore der Schalker kaum verhindern.
Die vom Trainer Michael Hils angesprochene taktische Maßnahme, die Aussen und Kreisläufer besser ins Spiel zu bringen und die Angriffe länger auszuspielen, um die Schalker-Abwehr ins Schwimmen zu bringen, wurde von der Mannschaft nur wenig umgesetzt. So dass sich die Schalker-Sieben mit vielen Tempogegenstößen nach übereifrigen Abschlüssen und Fehlpässen schnell auf 6-7 Tore absetzen konnte.

Lediglich gute Wechselaktionen im Rückraum durch Daniel Nienhaus und Marcel Brinkhaus und die damit verbundenen Torerfolge verkürzten den Toreabstand. Zum Schluss fehlte aber die nötige Luft, um für eine Überraschung zu sorgen. Mit nur 22 Toren wird es schwer ein Spiel zu gewinnen.

Es wird eng für die dritte Mannschaft der PSV, die zwar mit alten Routiniers (früher Verbands- und Oberligaerfahrung) gut besetzt sein müsste. Doch auch an diesem Wochenende fehlten berufs- oder krankheitsbedingt zu viele Stammspieler. Die Ersatzspieler (teils Studenten, die übers Wochenende aus ihren Studentenstädten den Weg in die Halle suchen) fügten sich ohne vorherige Trainingsmöglichkeiten gut in die Mannschaft ein und gaben ihr Bestes.

 

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