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Der Sieg ist das Ziel - PSV glänzt nicht im Spitzenspiel, hat den SC Dorstfeld aber sicher im Griff - 23:18

Dortmund.  (OK)  Die PSV Recklinghausen zieht in der Landesliga 3 unbeirrt ihre Kreise an der Tabellenspitze. Die Dominanz der Recklinghäuser verdeutlicht, dass ihnen selbst eine allenfalls durchschnittliche Leistung ausreichte, um den Tabellendritten SC Dorstfeld mit 23:18 (13:11) in Schach zu halten.

Zu keinem Zeitpunkt der Partie war der Recklinghäuser Sieg in Gefahr. "Ich hatte ehrlich gesagt, Dorstfeld stärker erwartet", sagte PSV-Trainer Ingo Stary nach den 60 Minuten im Spitzenspiel, das das Attribut "spitze" nun wirklich nicht verdient hatte.

Der Ex-Profi nahm`s hin: "Heute war das einzige Ziel der Sieg" bekannte Stary. Was heißen soll: Die Festtage man hebt sich im Recklinghäuser Norden offenbar noch auf. Ernsthafte Gefahr dürfte die PSV in der Liga nun keine mehr drohen - zu komfortabel ist der Vorsprung.

Die nunmehr auf den vierten Platz abgerutschten Dorstfelder konnten nur bis zum 4:4 (11.) mithalten, dann erspielte sich die PSV einen ersten Vorsprung (4:8; 14.). Und den verwalteten die Gäste in der Folgezeit mehr oder weniger souverän.

Was bereits in der Anfangsphase auffällig war: Aus dem stehenden Spiel heraus wollte nicht allzu viel gelingen, das Gros der Tore erzielte die PSV über den Gegenstoß. "Im Angriff können wir deutlich besser spielen", sagte Ingo Stary.

Was den Trainer zufriedenstellte, war die Deckungsleistung. Vor allem direkt nach dem Seitenwechsel, der beim Stande von 13:11 für die Gäste vorgenommen wurde, packte Recklinghausen energisch zu, verschob immer wieder im Verbund, sodass Dorstfeld kaum Lücken fand.

Bezeichnend: Bei der Mannschaft von Trainer Carsten Hergert konnten sich nur vier (!) Spieler in die Torschützenliste eintragen - und der erfolgreichste Werfer Henrik Niederwestberg (7.), war nur deshalb so erfolgreich, weil er sechsmal vom Siebenmeterpunkt traf. Insgesamt ließ die PSV in den zweiten 30 Minuten nur sieben Gegentreffer zu - viel besser kann man nicht verteidigen.

Dass den Gästen in diesem Zeitraum im Gegenzug auch "nur" zehn Tore gelangen, konnte der Trainer verschmerzen. Zu groß war im Vorfeld der Respekt  vor den körperlich starken Dorstfeldern gewesen, groß war daher nach Spielschluss die Erleichterung, die Partie doch recht souverän nach Hause gebracht zu haben.

Sechs Spiele bleiben noch, sechs Punkte beträgt der Vorsprung in der Tabelle. Es sieht gut aus für die PSV, zumal sie eben auch in der Liga schwache Spiele, wie das am Samstag in Dorstfeld, für sich entscheiden kann.

INFO PSV REcklinghausen: Papaioannou , Beermann; Brannekämper 3, Lange 3, Fricke 1, Kleine 3, Sodys 4, Bensmann 1, Schulz, Buff 2, Pöter, Nowaczyk 4/2, Kroellken 2.

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